EZB: Konjunkturabkühlung in Schwellenländern bremst Euro-Zone

EZB: Konjunkturabkühlung in Schwellenländern bremst Euro-Zone

, aktualisiert 24. März 2016, 11:12 Uhr
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Die EZB hatte unlängst ihre Inflations- und Konjunkturprognosen für den Währungsraum gesenkt. Schwellenländer tragen zu der langsamen Erholung der Euro-Zone bei.

Quelle:Handelsblatt Online

Russland, China und Brasilien leiden unter kühler Konjunktur. Das lässt auch die Euro-Zone nicht unberührt. Nach Einschätzung der EZB erholt sie sich wegen der Schwellenländer-Schwäche weniger schnell.

FrankfurtDie Konjunkturabschwächung in den Entwicklungsländern dämpft nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) die Erholung im Währungsraum. Die wirtschaftliche Eintrübung in China, schwache Nachfrage in Russland und die Rezession in Brasilien würden weiterhin die Exporte aus der Euro-Zone bremsen, hieß im jüngsten EZB-Wirtschaftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Insgesamt erwarten die Währungshüter allerdings, dass die Konjunkturerholung in der Euro-Zone voranschreitet. „Nach vorne schauend wird damit gerechnet, dass die wirtschaftliche Erholung mit moderater Geschwindigkeit anhält”, hieß es im Bericht.

Die EZB hatte unlängst ihre Inflations- und Konjunkturprognosen für den Währungsraum gesenkt. Im ihrem Wirtschaftbericht bekräftigten die Währungshüter ihre jüngsten Voraussagen zur Entwicklung der Inflation. Sie erwarten, dass die Teuerungsrate in den nächsten Monaten negativ bleiben wird und dann erst im weiteren Jahresverlauf anzieht. Im Februar waren die Preise in der Euro-Zone um 0,2 Prozent gefallen

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Quelle:  Handelsblatt Online
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