EZB: Staatsanleihenkäufe kurz vor Schwelle von 1,5 Billionen Euro

EZB: Staatsanleihenkäufe kurz vor Schwelle von 1,5 Billionen Euro

, aktualisiert 18. April 2017, 17:07 Uhr
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Die Europäische Zentralbank hat mittlerweile fast 1,5 Billionen Euro für das Anleiheankaufprogramm ausgegeben.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Europäische Zentralbank hat in der Woche zum 14. April Schuldtitel im Wert von mehr als 12 Milliarden Euro aufgekauft. Insgesamt hat die EZB seit März 2015 fast 1,5 Billionen Euro für das Kaufprogramm ausgegeben.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) nähert sich mit ihren in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufen der Schwelle von 1,5 Billionen Euro. In der Woche bis zum 14. April nahmen die EZB und die nationalen Notenbanken öffentliche Schuldentitel im Umfang von 12,48 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 16,68 Milliarden Euro. Damit wurden inzwischen Staatstitel und andere öffentliche Schuldenpapiere im Volumen von 1,49 Billionen Euro erworben. Die Währungshüter kaufen diese seit März 2015.

Mit den Transaktionen will die EZB Geschäftsbanken dazu bewegen, mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte zu verleihen. Auf diese Weise sollen Konjunktur und Inflation angeheizt werden. Das bis Ende Dezember 2017 angelegte Kaufprogramm soll - einschließlich anderer Wertpapiere wie Firmenanleihen und Pfandbriefe - ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab diesem April sollen monatlich nur noch 60 Milliarden Euro investiert werden - zuvor waren es 80 Milliarden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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