EZB-Stresstest: Wohl keine erhöhten Kapitalanforderungen an Banken

EZB-Stresstest: Wohl keine erhöhten Kapitalanforderungen an Banken

, aktualisiert 13. Juli 2016, 20:49 Uhr
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Auf die europäischen Banken dürften auch nach dem letzten Stresstest keine deutlich erhöhten Kapitalanforderungen zukommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Auf die Banken kommen auch nach dem neuesten Stresstest moderate Kapitalanforderungen zu. Die Vorgaben dürften sich auf dem Vorjahresniveau bewegen, teilte die EZB bereits vor Veröffentlichung der Testergebnisse mit.

BrüsselGut zwei Wochen vor der Verkündung der Stresstest-Ergebnisse macht die Europäische Zentralbank (EZB) den Geldhäusern Hoffnung auf moderate Kapitalanforderungen. Die EZB-Bankenaufsicht werde den Instituten dieses Jahr in etwa gleiche Vorgaben für ihre Kapitalpuffer machen wie 2015, sagte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Mittwoch in Brüssel.

Neben den Mindestanforderungen an das Kernkapital müssen die Banken zusätzlich weichere Kapitalvorgaben („Pillar 2“) beachten. Mit diesen Puffern sollen weitere Risiken bei den Instituten abgedeckt werden. Der Stresstest in diesem Jahr soll unter anderen aufzeigen, wie viel „Pillar-2“-Kapital die Geldhäuser benötigen. Dabei sollen die Kapitalpuffer unterteilt werden in Empfehlungen und verbindliche Kapitalanforderungen.

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Die Banken müssten aber auch Empfehlungen sehr erst nehmen, unterstrich Nouy vor Journalisten. „Wenn wir nicht zufrieden sind, kann das in Anforderungen umgewandelt werden, aber das wird Zeit brauchen.“ Die Ergebnisse des Stresstests sollen am 29. Juli veröffentlicht werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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