EZB zu Problembank: Chefaufseherin hält Monte Paschi für solvent

EZB zu Problembank: Chefaufseherin hält Monte Paschi für solvent

, aktualisiert 27. März 2017, 15:20 Uhr
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Die Gespräche zwischen der italienischen Bank und der Europäischen Kommission hinsichtlich des Rettungsplans seien bereits weit fortgeschritten, so Nouy.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach der Einschätzung der Chef-Bankenaufseherin Daniele Nouys ist die italienische Problembank Monte dei Paschi si Siena solvent. Andernfalls würde man nicht über eine Rekapitalisierung diskutieren, erklärte Nouys.

FrankfurtDie angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi di Siena ist nach Einschätzung der EZB-Bankenaufsicht solvent. „Ja, andernfalls würden wir nicht über die vorsorgliche Rekapitalisierung diskutieren“, sagte die oberste Bankenwächterin der Euro-Zone, Daniele Nouy, der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die Gespräche über den Rettungsplan mit der Europäischen Kommission seien in einem späten Stadium, sagte die Französin.

Nach dem Scheitern einer Kapitalerhöhung im Dezember hatte das Geldhaus beim italienischen Staat um Hilfe nachgesucht. Die EZB hat den Kapitalbedarf der ältesten Bank der Welt mit 8,8 Milliarden Euro beziffert. Es wird erwartet, dass die italienische Regierung 6,6 Milliarden Euro in die Bank pumpt und einen 70-prozentigen Anteil übernimmt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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