Fed-Mitglieder diskutieren: Lockhart hält drei Zinserhöhungen für möglich

Fed-Mitglieder diskutieren: Lockhart hält drei Zinserhöhungen für möglich

, aktualisiert 31. März 2016, 19:38 Uhr
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Auch, wenn die Fed im April keine Erhöhung beschließen sollte: Bei entsprechender Konjunkturlage hält Lockhart drei Zinsschritte in diesem Jahr für möglich.

Quelle:Handelsblatt Online

Eins, zwei oder drei: Die Mitglieder der US-Notenbank Fed diskutieren über weitere Zinsschritte für 2016. Der Fed-Präsident in Atlanta hält bis zu drei Erhöhungen in diesem Jahr für möglich. Andere sind zurückhaltender.

New YorkIn der US-Notenbank Fed wird heftig über Zeitpunkt und Zahl der nächsten Zinsschritte diskutiert. Der Präsident der Fed von Atlanta, Dennis Lockhart, hält bis zu drei Erhöhungen in diesem Jahr für möglich. Es sei aber auch bei guten Konjunkturdaten nicht ausgemacht, dass die Fed schon bei ihrer nächsten Sitzung im April aktiv werde, sagte er dem Wirtschaftsblatt „Nikkei Asian Review“.

Das Fed-Mitglied Charles Evans signalisierte seine Bereitschaft für eine Anhebung der Zinsen im Juni. Es sei nicht wirklich entscheidend, wann die Federal Reserve ihren nächsten Zinsschritt beschließe, sagte der Präsident der Fed von Chicago. „Ich würde sagen: einer zur Mitte des Jahres und einer am Jahresende.“

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Die US-Notenbank hält seit der Zinswende im Dezember ihren Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Am Dienstag hatte Notenbank-Chefin Janet Yellen bekräftigt, sie wolle an ihrem geldpolitischen Kurs behutsamer Zinsanhebungen festhalten. Das war von Experten überwiegend als Absage an eine Erhöhung schon im April interpretiert worden.

Der Fed-Offenmarktausschuss (FOMC) berät rund alle sechs Wochen über die Leitzinsen. Die nächste Sitzung findet Ende April statt, danach folgt Mitte Juni eine weiteres Treffen.

Viele Experten erwarten momentan, dass die Währungshüter bis Jahresende nur zwei kleine Schritte beschließen werden. Noch im Dezember hatte die Fed für dieses Jahr vier Zinserhöhungen angepeilt. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten zum Jahresstart, die sich abschwächende Konjunktur in China und der Ölpreisrutsch haben die Notenbank aber vorsichtiger werden lassen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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