Federico Ghizzoni: Unicredit-Chef gibt auf

Federico Ghizzoni: Unicredit-Chef gibt auf

, aktualisiert 24. Mai 2016, 20:59 Uhr
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Er geht, nur nicht sofort: Federico stellt sein Amt bei der italienischen Bank zur Verfügung.

Quelle:Handelsblatt Online

„Zeit für einen Wechsel“: Unicredit-Chef Federico Ghizzoni wehrt sich nicht länger gegen die Kritik der Investoren und stellt seinen Posten zur Verfügung. Bis ein Nachfolger gefunden ist will er die Bank jedoch weiter führen.

MailandDer umstrittene Chef der italienischen Großbank Unicredit, Federico Ghizzoni, gibt sich der Kritik von Investoren geschlagen. Das Finanzinstitut kündigte am Dienstagabend nach einer Verwaltungsratssitzung den Rücktritt des Managers an, sobald ein Nachfolger für die Unternehmensspitze bestimmt worden sei. Es sei Zeit für einen Wechsel, hieß es in der Mitteilung weiter.

Ghizzoni (60) hatte im November ein neues Sparprogramm angekündigt. Doch mit seiner Strategie konnte der seit 2010 amtierende Vorstandschef Investoren kaum überzeugen. In diesem Jahr haben Unicredit-Aktien 39 Prozent an Wert verloren. Seit Ghizzonis Amtsantritt sind die Anteilscheine sogar um 75 Prozent billiger geworden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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