
Der Hedgefonds-Manager Helmut Kiener muss wegen Anlagebetrugs für zehn Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Würzburg verurteilte den 52-Jährigen am Freitag wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung, nachdem er Tausende von Anlegern und zwei Großbanken über Jahre hinweg mit einem Schneeballsystem um mehr als 300 Millionen Euro gebracht hatte.
Mitangeklagter muss auch ins Gefängnis
Das Gericht blieb damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von zwölf Jahren und neun Monaten gefordert hatte. Kiener hatte die Betrügereien umfassend gestanden. Der Mitangeklagte Claus Z., der als Buchhalter für Kieners „K1-Fonds“ fungiert und Belege gefälscht hatte, muss für drei Jahre und neun Monate hinter Gitter.








