PEKING. Peking erlaubt derzeit eine raschere Aufwertung, um die auf einem Elfjahres-Hoch liegende Inflation zu dämpfen und den Handelsbilanz-Überschuss zu reduzieren. Der stärkere Yuan trägt dazu bei, die Preise für ausländische Importgüter zu senken und die vom Export getriebene Expansion des Landes zu verlangsamen.
Vor allem wegen der Teuerung bei Nahrung stiegen die Verbraucherpreise in China im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,7 Prozent. Dies erhöht die Gefahr von Unruhen. "Die Inflation kann eine ernste Bedrohung sein", sagte Naomi Fink, leitende Währungsstrategin bei Bank of Tokyo UFJ. -Mitsubishi
Der Handelsbilanz-Überschuss Chinas, durch den sich die Währungsreserven des Landes auf über 1,5 Bill. Dollar (940 Mrd. Euro) belaufen, belastet die Beziehungen zu den USA und Europa, den wichtigsten Handelspartnern. US-Wirtschaftsminister Henry Paulson verwies vergangene Woche in Peking erneut darauf, dass der Wechselkurs die fundamentale Situation der am raschesten wachsenden wichtigen Wirtschaftsnation der Welt widerspiegeln müsse. Seit der Abschaffung der Dollar-Bindung im Juli 2005 hat der Yuan 18,4 Prozent an Wert gewonnen. Zum Euro hat er im selben Zeitraum zehn Prozent an Wert verloren. Quelle: Bloomberg








