
Der Fonds übernehme 49 Prozent an der Benex-Holding, in der die Hochbahn ihre Beteiligungen außerhalb des Hamburger Stadtgebiets zusammengefasst hat. Der Kaufpreis setze sich zusammen aus 25 Millionen Euro in bar und Finanzierungszusagen von 65 Millionen Euro, sagte ein Hochbahn-Sprecher. An Benex hatte auch die Deutsche Bahn Interesse gezeigt, sich Branchenangaben zufolge aus kartellrechtlichen Gründen aber aus dem Bieterverfahren zurückgezogen. Auch der französische Verkehrskonzern Veolia soll ein Auge auf Benex geworfen haben. Mit Hilfe des neuen Investors verschafft sich die Hamburger Hochbahn, die vollständig der Hansestadt gehört, Mittel für die Expansion. Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag sagte: „Auf dieser Basis kann Benex die rentable Expansion außerhalb Hamburgs fortsetzen und den Hamburger Haushalt entlasten.“ Die Hamburger Hochbahn ist das zweitgrößte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands. Zu den Beteiligungen der Benex-Holding gehören vier Schienenverkehrsunternehmen (Metronom, Ostdeutsche Eisenbahn, Nordbahn und Cantus) sowie Anteile an vier Busunternehmen unter anderem in Kiel, Lübeck und Wiesbaden. Auch Investment in München und Frankfurt Babcock & Brown gab überdies heute sein Interesse bekannt, stärker auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt Fuß fassen. Die Australier kaufen für 380 Millionen Euro sechs Büro- und Gebäudekomplexe in München und Frankfurt von der Bayerischen Bau- und Immobilien-Gruppe des Münchener Brau- und Bauunternehmers Stefan Schörghuber. Besiegelt werde der Verkauf voraussichtlich im September. „Der Kauf der deutschen Büroimmobilien ist ein erster Schritt in unserer Strategie, ein attraktives Portfolio mit Fokus auf den erstarkenden deutschen Büromarkt zu schaffen“, sagte Babcock & Brown-Chef Phil Green. Zugleich habe Babcock & Brown Immobilien in Deutschland für 240 Millionen Euro verkauft.





