Kommentare zu: Bankenverband ruft nach Vater Staat

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10 Kommentare
  • 17.02.2009, 18:56 UhrAnonymer Benutzer: Merkel

    Der Vorschalg sieht ganz eindeutig die Sozialisierung der banken-Verluste vor.

    Der Vorschlag ist einfach eine Frechheit gegenüber dem Steuerzahler, der doppelt und dreifach bestraft wird. Die Steuern werden früher oder später drastisch erhöht, die Jobs fallen weg, Kredite werden nicht mehr gewärhrt. Stattdessen verwenden die banken Steuergelder zur Zahlung von Gehältern und boni ihrer Angestellten.

    Die derzeitigen Regierungsparteien bekommen meine Stimme garantiert nicht wieder.

  • 17.02.2009, 20:28 UhrAnonymer Benutzer: bewian

    Unbestätigten Meldungen zufolge soll die Summe der "toxischen Papiere" aller europäischen banken bei ca. 15 billionen Euro liegen. Selbst wenn davon nur zwei Drittel, also 10 billionen, in die Zukunft verschoben werden, wird das eine ganz heiße Nummer. Die banker haben uns in den letzten Jahren massiv mit Luftnummern zu ihren Gunsten betrogen und das von ihnen selbst gesteuerte Finanzsystem in den Ruin getrieben. Jetzt geht es aktuell darum, alle Steuerzahler zu Schuldnern des eigenen Versagens zu machen und bei den geplanten Sanierungen mit möglichst geringen Verlusten aus der Sache raus zu kommen. Wir brauchen nicht so viele banken. Wer nicht aus eigener Kraft überlebt wird geschlossen. Dann bleiben am Ende wenigstens einige Starke übrig. Wir brauchen solide, nachhaltige und langfristig werthaltige Anlagemöglichkeiten, die nicht von gewissenlosen Zockern, überwiegend zur eigenen bereicherung, manipuliert werden. Geld ist nur eine neutrale Verrechnungseinheit für unterschiedlich bewertete Waren und Dienstleistungen. Unser Geldsystem muss wieder zu seinen Ursprüngen zurück geführt werden. Die Zockerei hat letztendlich nur wenigen geholfen reich zu werden, wird aber Milllionen in die Armut treiben. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, das dieses System so weiter läuft.

  • 17.02.2009, 21:32 UhrAnonymer Benutzer: kuku

    mu ha ha ha - es wird kataklismus geben, nur mich stört eine weitere frage - damals in die zwanziger jahren haben die banken liquidität abgezogen und dadurch der ablauf der krise beschleunigt (ich glaube nicht dass der umfang dadurch beeinflusst wurde)! Der jetztige versuch noch liquidität reinzupumpen ist nichts weiteres als versuch die status-quo zu bewahren. Dann heisst es, dass die agonie verlängert wird, oder gar, dass das problem noch asgeweitet wird?! Und dann die frage - welche ausmaße nimmt die nachfolgende krise an?!!!

    Na ja, diese bad banks sind sowieso eine scheinsache. in der physikunterricht haben wir gelernt, dass nichts in der natur aus dem nichts entsteht bzw. sich im nichts auflösst ... ich neige dazu zu denken, dass alles aus dem menschen erschaffenen schlechter und schwacher ist und der natur gesetze unerliegt. Folglich auch das geldsystem, das seit ihr erschaffen gar nicht evoluiert ist, und in letzter zeit zunehmend als dorn im auge anzusehen ist, ist sehr unvollkommen. Vielleicht ist jetzt doch das moment dies grundlegend zu ändern ...

  • 18.02.2009, 03:15 UhrAnonymer Benutzer: sleipnir

    Der Unmut über die Politik der Verantwortlichen und das maßlose Verhalten von Wirtschaftslenkern nimmt zu! Er richtet sich gegen jene Politiker die immer weniger die interessen ihrer Wähler wahrnehmen. Ebenso gegen Unternehmen, die ihren Managern Millionengehälter zahlen, während sie Mitarbeiter entlassen. ihre tagtäglich durch Medien verbreiteten Ablenkungsmanöver, Vernebelungsstrategien und -taktiken, angeblich vorhandenen Sachzwänge, Halb- und Unwahrheiten, Sprachhülsen, etc. nehmen ihnen eh immer weniger Menschen ab. Wir sehen bereits zunehmende Proteste, auf den Straßen und im internet, und in den nächsten Wochen werden sie rasch weiter anwachsen, wenn Unternehmensführer und Politiker nicht endlich klipp und klar sagen, was Fakt ist. Sie sollten die Zeichen der Zeit schnellstens erkennen und im Sinne des Allgemeinwohls handeln.

  • 18.02.2009, 05:07 UhrAnonymer Benutzer: Vates

    bisher wurde zwar viel über die Übernehme alter verlustreicher Geschäfte geredet, keiner sagt jedoch etwas über neue Spielregeln, die aktuell und in der Zukunft ein solches Ausmass an Dummheit verhindern können.
    Wie die HRE zeigt, sind die Aufsichtsratsvertreter der Kapitalseite nicht in der Lage, die interessen der Aktionäre ausreichend zu vertreten. Frühstücksdirektorengehabe reicht nicht aus.

  • 18.02.2009, 09:11 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: Frühstücksdirektoren+Aufsichtsräte...

    Solange hier keine Strafmaßnahmen eingeleitet+vollzogen werden
    bleibt es dabei,marode,korrupte+kriminielle,siehe -dto.- !!!

  • 18.02.2009, 10:31 UhrAnonymer Benutzer: Michael

    Wie lange will man eigentlich den Schmarrn von der bad bank noch diskutieren?

    Da haben die banken den Schrott in den büchern - entweder übernimmt der Staat den Schrott und damit der Steuerzahler oder der Schrott bleibt bei den banken. Es gibt keinen Zwischenweg. Wann immer man die banken irgendwie in der Pflicht belassen will, bleibts in den büchern der bank. Wann kapieren das diese idioten endlich mal und hören auf jahrelang den Unsinn einer bad bank zu diskutieren??

  • 18.02.2009, 14:22 UhrAnonymer Benutzer: osoto

    ich wäre dafür, das der branschenverband, anstatt nach noch einer "bad bank" (die gibts schon überall) zu schreien, einfach mal eine "good bank" auf die beine stellt.
    nur um zu sehen ob von denen überhaupt noch jemand weiss wie das geht.
    andernfalls, finde ich, versager sollten versagen dürfen!
    oder bin ich im finanzkindergarten a la: bürger haften für ihre banker?

  • 18.02.2009, 14:58 UhrAnonymer Benutzer: Vegetariophage

    ich finde den die bemühungen des bdb lustig: "Ok, wir können denen nicht den ganzen Mist andrehen dann vllt. 2 Drittel/die Hälfte/etc.

    Tatsache ist: Den banken läuft die Zeit davon !
    Allen "Wir sind stark" Verlautbarungen zum Trotz, geht den banken immer mehr Liquidität und EK verloren.

    Der "Vorschlag" des bdb würde im Klartext etwa so lauten:
    Wir sind am Verrecken ! Wir sind technisch bankrott !
    Wir sind die legale Variante von Madoff aber auch unser Schneeballsystem ist gegen die Wand geklatscht.

    Eigentlich gibt es dabei nur ein Problem:
    Die Summen sind so gigantisch, dass selbst die großen/starken Nationalstaaten sie nicht mehr schultern KÖNNEN.
    Wir sind jetzt (fast) ganz am Ende der Leiter angekommen...

  • 24.02.2009, 18:31 UhrAnonymer Benutzer: vobageschaedigter

    Wer übernimmt von mir die DG-Fonds-Anlagen, die von den Volks-und Raiffeisenbanken im Auftrag der DZ-bank in den 90er-Jahren mit großen Versprechen verkauft wurden und zwischenzeitlich insolvent sind?
    Wohl niemand! Die banken sollten ihren eigenen Schaden auch selbst tragen und die Manager müßten Abbitte tun!

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