Kommentare zu: Punkt 3: Banken verursachen Schäden, für die wir alle bezahlen

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13 Kommentare
  • 04.03.2010, 14:09 UhrAnonymer Benutzer: pedro

    Der Vertrauensschaden den die banken immer noch anrichten und immer noch verursachen, hat eine Dimension die nicht mehr zu stoppen ist.
    Tote banken und dazu zähle ich auch die S-kassen sind nicht zu retten. Tot bleibt Tot, da helfen keine Steuern.

  • 04.03.2010, 20:15 UhrAnonymer Benutzer: CrisisMaven

    Die banken haben keine Schaeden verursacht, die nicht (fast) alle waehlenden buerger auch freiwillig gewollt haetten – erstens: haben sie nicht diesen maroden instituten ihr Geld geliehen? Zweitens, haben sie nicht die Politiker gewaehlt, die den banken das Geld in den Rachen warfen, statt sie in die insolvenz zu entlassen? Wassind denn das fuer mildmaedchenrechnungen, dass der steuerzahlen sich besser stuende, wenn zwar sein individuelles Spar"guthaben" gesichert wird, aber, da es eigentlich 2weg" ist, hintenrum aus der Steuerkasse finanziert werden muss? Was ist eigentlich "systemrelevanter": der Staat, der nun bakrott ist (http://crisismaven.wordpress.com/2010/02/08/bloom-of-doom-v-we-have-control-of-the-ship-we-have-a-plan/) oder ein paar "poplige" banken???

  • 04.03.2010, 21:04 UhrAnonymer Benutzer: Michael Rabe

    Geld ist ein Schuldschein auf Waren und Arbeit. Wenn dieser nicht mehr durch reale Gegenwerte abgedeckt werden kann, dann ist die Reform des Systems unausweichlich, nur eine Frage der Zeit.

    banken und auch Staaten spekulieren in aller Regel mit Geld anderer Leute. Wenn banken oder Staaten pleite sind, haben Sie in aller Regel deren Geld verspielt.

  • 04.03.2010, 21:27 UhrAnonymer Benutzer: Peterson

    Als ich in den letzten Jahren erstmals las, dass der Anteil des Finanzsektors an den Unternehmensgewinnen in den USA ca. 30 bis 40% beträgt, war ich platt. Solche Zahlen hätten bei jedem ernsthaften Ökonomen die Alarmglocken schrillen lassen müssen. Aber die überwiegende Mehrheit von denen scheint geistig impotent und durch die Nähe zu den wirtschaftlich Mächtigen, denen man gefällig sein will, korrumpiert zu sein. Wie in aller Welt soll Finanzallokation solche Werte schöpfen? Nicht etwa am bankenplatz im Kleinstaat Luxemburg, mit seinen 500.000 Einwohnern, sondern in der größten Volkswirtschaft der Welt. Selbst in der Schweiz liegt dieser Anteil wohl nur bei knapp 10%. Mir war klar, das sind in Wirklichkeit keine Gewinne, das sind Kosten! Unklar war mir nur, ob die Luft aus der blase langsam entweichen würde (wie ich eher vermutet hatte), oder mit einem großen Knall. Und wer denn genau die Suppe auslöffeln muss. Dass der Schaden zu einem nicht unerheblichen Teil zu Lasten des gemeinen bürgers gehen wird, stand allerdings für mich außer Zweifel.

  • 04.03.2010, 21:52 UhrAnonymer Benutzer: DG

    Das Problem: Der Wähler ist ein Schaf, das dem guten Hirten, d.h. den Politikern vertraut (hat), es (hat) den banken vertraut und nun wird es langsam misstrauisch. Aber der Wolf ist schon im Stall.

  • 04.03.2010, 22:01 UhrAnonymer Benutzer: Siggi40

    Ein großes Lob an die wiwo Redaktion. Einer der besten Artikel, den ich je gelesen habe.
    Alles was wir bisher gesehen haben ist, dass das gigantische Loch der bankster durch ein noch größeres Loch der Staaten zugeschaufelt wurde. im Quartalsbericht der biZ vom Juni 2008 geht hervor, dass die bankster weltweit auf völlig wertlosen Papierschnipsel in Höhe von 670 billionen Dollar sitzen. Europas bankster auf 18,2 billionen Euro, 44% ihrer gesamten Vermögensanlagen. Deutschlands banken sitzen auf 650 Mrd. Euro Risiken. Sämtliche Konjunkturpakete weltweit entpuppten sich als Strohfeuer und sind wirkungslos verpufft. Der iWF fordert deshalb neue, noch größere Konjunkturprogramme, um das Chaos noch a bissl rauszuschieben. Die größte Volkswirtschaft der Welt, die bisher durch Leben auf Pump die Weltwirtschaft am Laufen hielt, existiert seit Mitte 2007 nicht mehr. Sogar Chinas rasantes Wachstum ist größtenteils durch die Kreditvergabe an jedermann und die Abwrackprämie zurückzuführen.

    Der erträumte Aufschwung – eine Fata Morgana.

  • 04.03.2010, 22:32 UhrAnonymer Benutzer: karel

    Die Schulden der Stadt Wuppertal?
    Das ist nicht ein "bankster"-Problem....
    Die 2 Mrd. Schulden, das ist politisches Unvermögen.....
    Die Umwandlung des Sozialstaates in einen Wohlfahrtsstaat.

    Und solange die billionen an Luftbuchungen zwischen den Spekulanten hin- und hergeschoben werden, was soll´s.
    Nur wenn "to big, to fail", und der Steuerzahler soll´s richten,
    dann gnadenlos entschädigungslos verstaatlichen.

    karel

  • 04.03.2010, 23:10 UhrAnonymer Benutzer: michael

    So ein schlechter Artikel. ich habe diese NEF Studie gelesen. Die haben die pessimistischste Verlust-PROGNOSE fuer die naechsten 10-Jahre einer HANDVOLL von mehreren hundert bankern angelastet. So kommt natuerlich auf eine Mega-Zahl pro banker. Ganz schlechter Research von dem institut, aber auch typisch Journalisten...da wird einfach ohne selber zu recherchieren Hysterie entfacht. bravo, wie immer.

  • 05.03.2010, 02:00 UhrAnonymer Benutzer: Realist sagt Danke

    Hervoragender Artikel.Da ist einiges Wahres dran.Es gilt einfach mal nachzudenken und sich nicht alles gefallen lasen.MiT RECHT.Privathaftung der banker=viele Probleme gelöst.Solange die Herren am "Oberdeck" Partys zusammen feiern,beissen die sich niemals gegenseitig

  • 05.03.2010, 03:59 UhrAnonymer Benutzer: The Observer

    Den Argumenten von Michael stimme ich zu.
    ich glaube auch, daß alles nicht so schlimm ist. Nur Hysterie!!
    Hab mir gerade ein bier aufgemacht, RTL (DSDS) und SAT1 (Anna und die Liebe) im TV geschaut. Kein Wort von der bankenkrise und ihren Verlusten. Oder 13 bill. US-Schulden.
    Werd mir noch die Oliver Pocher Show reinziehen. Und Chips.
    ....und hoffen, daß die 1,6 bill.€ Schulden von D alles nur ein böser Traum sind. ....Danke Michael, daß ich jetzt wieder besser schlafen kann.

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