
Ziel der Manöver war laut Valukas eine "faktische Irreführung" der Öffentlichkeit. Als Verantwortlichen nennt der Gutachter den damaligen Lehman-Chef Richard S. Fuld sowie drei Finanzdirektoren. Der Sachverständige äußert sich nicht explizit zur Rechtmäßigkeit des Handelns der Manager, kommt aber zu der Einschätzung, dass eine Strafverfolgung möglich sei. Fuld habe die geschönten Bilanzen zertifiziert und dabei "zumindest grob fahrlässig" gehandelt, urteilt Valukas.
Lehman Brothers hatte sich wie viele andere Finanzunternehmen mit kompliziert konstruierten Hypothekenpapieren verspekuliert. Bereits ein Jahr vor dem Zusammenbruch deuteten sich die Probleme auf den globalen Märkten an und wuchsen dann rapide. Die Banken fingen an, sich gegenseitig zu misstrauen.
Immer höhere Sicherheiten gefordert
Am Ende, auch das stellte Valukas fest, verlangten unter anderem die Großbanken JP Morgan und Citigroup von Lehman Brothers derart hohe Sicherheiten für neue Kredite, dass die Investmentbank kapitulieren musste. Ihr ging das Geld aus. Lehman Brothers wurde im Eilverfahren zerschlagen. Übrig blieben Zehntausende Geschädigte, darunter auch viele deutsche Kleinanleger.









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Alle Kommentare lesen21.03.2010, 16:11 UhrAnonymer Benutzer: doofer AUfseher
ich konnt nix sehen weil die mich ne aufgenbinde ufgesetzt haben. als ich den job angetreten bin habe ich erstmal einen kaffee getrunkenund mir die aufgaben angesheen die ich zu bewaeltigen habe.
ja ich bin aufseher