Aktie im Fokus: Spekulationen um neuen Großaktionär beflügeln K+S

Aktie im Fokus: Spekulationen um neuen Großaktionär beflügeln K+S

, aktualisiert 15. Mai 2017, 10:29 Uhr
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Der letzte Großaktionär des Salz- und Düngemittelherstellers war der russische Konkurrent Eurochem, der 2015 bei den Nordhessen ausgestiegen war.

Quelle:Handelsblatt Online

Dass K+S auf der Suche nach einem Ankerinvestor ist, ist nicht neu. Ein Interview von Vorstandschef Burkhard Lohr befeuert nun die Gerüchteküche. Die Papiere des Salz- und Düngemittelherstellers steigen deutlich.

FrankfurtSpekulationen auf den möglichen Einstieg eines Großaktionärs haben die Aktien von K+S beflügelt. Die Papiere des Salz- und Düngemittelherstellers stiegen am Montag um bis zu 4,6 Prozent auf 23,27 Euro und waren damit Spitzenreiter im Nebenwerteindex MDax.

Der neue K+S-Vorstandschef Burkhard Lohr hatte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ gesagt, das Kasseler Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit möglichen Ankerinvestoren. Ein Großaktionär sei wichtig, „weil er eine Stabilisierung bedeutet, also Stärke für das Unternehmen“. Es habe aber keinen Sinn, einen diesen unter den Kunden von K+S oder in derselben Branche zu suchen. „Deren Interessen als Aktionär kollidieren schnell mit ihren anderen Motiven.“ Auch in einer Rückkehr in den Schoß des einstigen Mutterkonzerns BASF sieht Lohr keinen Nutzen, „weder für uns noch für BASF“.

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Dass K+S auf der Suche nach einem Ankerinvestor ist, ist nicht neu. Der Vorstand hatte bereits 2016 auf der Hauptversammlung erklärt, dass der Konzern mittels einer Kapitalerhöhung einem Ankerinvestor den Einstieg erleichtern wolle. Der ehemalige Vorstandschef Norbert Steiner hatte damals gesagt, das Unternehmen sei immer wieder in Gesprächen und bewerte alle strategischen Optionen, die sich bieten einschließlich Ankerinvestoren. K+S hat derzeit keinen Großaktionär, die Anteilsscheine sind zu 100 Prozent im Streubesitz. Der letzte Großaktionär bei K+S war der russische Konkurrent Eurochem, der 2015 bei den Nordhessen ausgestiegen war.

Quelle:  Handelsblatt Online
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