Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

E2V konnte seinen Umsatz mit Bildsensoren im Vergleich zum vergangen Jahr steigern. Das Unternehmen bietet eine attraktive Anlagemöglichkeit. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp - E2V Technologies: Weißt du, wie viel Sternlein stehen?

Mit seinen Bildsensoren holt das britische Unternehmen E2V Sterne vom Himmel. Die Sensoren wandeln einstrahlendes Licht in digitale Bilder um, ähnlich wie bei Digitalkameras. E2V produziert allerdings für Industriekunden mit galaktischen Anforderungen: die US-Weltraumagentur Nasa und das europäische Pendant Esa. So liefert E2V seit 2009 die Sternenbilder vom Nasa-Teleskop Hubble. Und Ende 2013 schickte die Esa eine neue E2V-Sensorplatte ins All, die mit einer Milliarde Pixel (Bildpunkte) die bisher schärfsten Bilder von der Milchstraße liefern soll. Zum Vergleich: Fotokameras bilden gut 20 Millionen Pixel ab.

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Im Geschäftsjahr 2013/14, das am 31. März endete, konnte E2V seinen Umsatz mit den Bildsensoren um ein Viertel gegenüber 2013 steigern, auf 81 Millionen Pfund (101 Millionen Euro). Die hochauflösenden Sensoren kommen auch zur Qualitätssicherung in Produktionshallen der Industrie zum Einsatz. Knapp 40 Prozent seines Geschäfts macht E2V mit den digitalen Bildern.

So sieht die Geldanlage der Deutschen aus

  • Lebensversicherung

    35 Prozent der Deutschen haben eine Lebensversicherung abgeschlossen.

  • Bausparvertrag

    Fast ebenso viele, nämlich 32 Prozent, besitzen einen Bausparvertrag oder Bausparplan.

  • Tagesgeld

    In Deutschland besitzen 29 Prozent der Bürger ein Tagesgeldkonto.

  • Immobilien

    Ebenso viele, nämlich 29 Prozent, sehen ihre Immobilie als Geldanlage an.

  • Fondsanteile, Festgeld, Aktien

    20 Prozent besitzen Fondsanteile, 17 Prozent Festgeld/Termingeld und 12 Prozent Aktien.

  • Edelmetalle

    Deutlich geringer ist dagegen der Anteil der Edelmetallbesitzer: sieben Prozent haben in Goldbarren oder -münzen investiert und vier Prozent zählen Silberbarren oder -münzen zu ihrem Besitz.

  • Kunst und Antiquitäten

    Sechs Prozent sehen ihre Antiquitäten (z. B. einen sehr alten Schrank) als Geldanlage und vier Prozent besitzen wertvolle Kunstgegenstände.

  • Anleihen und Zertifikate

    Jeweils zwei Prozent haben Geld in Anleihen bzw. Zertifikate angelegt.

Auch die beiden anderen Segmente von E2V beliefern High-Tech-Kunden. Boeing und Airbus etwa nutzen Halbleiter von E2V in ihren Flugzeugen. Stärkster Umsatztreiber (knapp vor den Bildsensoren) ist das Segment RF Power Solutions. Das umfasst zum Beispiel Magnetronen, die in medizinischen Geräten zur Strahlentherapie eingesetzt werden. Andere Mikrowellen-Module nutzt die Verteidigungsindustrie als Stör- und Abwehrmittel. Dieses Segment brachte 2014 einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von knapp 17 Millionen Pfund.

Das Unternehmen ist mit 1600 Mitarbeitern und einem Börsenwert von 364 Millionen Pfund klein– gilt aber bei einigen Produkten als Weltmarktführer, trotz starker Konkurrenz.

2010 musste sich das Unternehmen nach schwacher Auftragslage im Anschluss an die Finanzkrise neu aufstellen. Das hat geklappt – die breite Produktpalette und Großkunden in Europa, Asien und den USA sprechen für E2V. Die Gewinnmarge lag zuletzt bei gut elf Prozent vom Umsatz. Nach 218 Millionen Pfund Umsatz und 25 Millionen Reingewinn erwartet die Geschäftsführung für 2014/15 moderates Wachstum.

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