Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

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Renault: Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zahlt sich immer mehr aus

Warum der Bau von Elektroautos auch die Anleihe des französischen Autobauers Renault treiben könnte und Anleger die Aktie des Linde-Konkurrenten Air Liquide beobachten sollten. Aktien, Anleihen, Fonds und Zertifikate für die private Geldanlage.

Anleihetipp - Renault: Joker Elektro

Fast 750 Millionen Euro verdiente der französische Autokonzern Renault im ersten Halbjahr. Das sind zwar 39 Prozent weniger als in der gleichen Zeit des Vorjahres; viel wichtiger aber ist, dass Renault damit im Gegensatz zum angeschlagenen Rivalen PSA Peugeot Citroën überhaupt gutes Geld verdient. Renault-Aktionäre quittierten die Zahlen zum ersten Halbjahr mit einem Kurssprung; auch für Renault-Anleihen ist das ein gutes Zeichen. Und die sind mit 3,7 Prozent jährlicher Rendite bei einem überschaubaren Zeitraum bis 2015 ein interessantes Investment.

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Natürlich leidet Renault als Massenhersteller unter den unsicheren Wirtschaftsaussichten. Im ersten Halbjahr schrumpfte der Autoabsatz in Europa um 15 Prozent auf rund 700.000 Fahrzeuge. Weltweit gerechnet kam Renault mit minus drei Prozent aber noch vergleichsweise glimpflich davon. Verantwortlich dafür ist vor allem die starke Position in Schwellenländern. In Lateinamerika verkaufte Renault im ersten Halbjahr sogar ein Fünftel mehr Autos. In China soll die Produktion mit dem Hersteller Dongfeng anlaufen.

Anleihe-Info: Renault
Kurs (in Prozent) 105,25
Kupon (in Prozent)5,625
Rendite (in Prozent)3,68
Laufzeit bis30. Juni 2015
WährungEuro
ISIN

FR0010916734

Immer mehr zahlt sich jetzt die Zusammenarbeit Renaults mit seinen internationalen Partnern und Ablegern aus. Nissan in Japan, Volvo in Schweden und Avtovaz (Lada) in Russland steuerten allein im ersten Halbjahr 630 Millionen Euro zum Gewinn bei. Mit der Tochtergesellschaft Dacia ist Renault führend im Billigsegment.

Ein Joker könnte der Bau von Elektroautos werden. Vor Kurzem hat die Regierung in Paris die Prämien für den Kauf von Elektro- und Hybridautos erhöht. Renault fährt hier zweigleisig und lässt Batterien von seinem Partner herstellen, der koreanischen LG Electronics. Sollte der Boom bei Elektroautos ausbleiben, könnte Renault das Risiko auf LG abwälzen.

Mit 34 Prozent Eigenkapital in der Bilanz ist Renault solide finanziert. Die Nettoschulden betrugen im Gesamtkonzern zwar 21,6 Milliarden Euro (Stand Ultimo 2011), sind aber seit 2008 rückläufig. Von der Ratingagentur S&P werden Renault-Anleihen als spekulatives Investment eingestuft, mit BB+ bekommen sie hier allerdings die beste Note.

Renault bietet darüber hinaus zwei besondere Vorteile: Zum einen hält der Staat 15 Prozent der Anteile, das sollte das Risiko einer Unternehmenspleite minimieren. Zum anderen spricht es für die technische Qualität des Unternehmens, dass derzeit vier von zwölf Teams in der Formel 1 Motoren von Renault einsetzen – vorneweg der letztjährige Weltmeister-Rennstall von Red Bull.

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