Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

British American Tobacco ist so profitabel wie noch nie. Dies beschert Anlegern eine Rendite von gut vier Prozent. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp - British American Tobacco: Vier Prozent und eine elektrische Option

Seit einem halben Jahrhundert gibt es in den westlichen Industrieländern große Kampagnen gegen das Rauchen: Strengere Gesetze sollen es verbieten, hohe Steuern es teuer machen, Schockbilder den Genuss vergällen. Die Tabakkonzerne spüren den Gegenwind durchaus. British American Tobacco (BAT), Europas Marktführer, verkaufte im vergangenen Jahr knapp drei Prozent weniger Zigaretten. Doch das waren immer noch 676 Milliarden Stück. Und mit 4,2 Milliarden Pfund Sterling (5,0 Milliarden Euro) netto hat BAT 2013 einen Rekordgewinn erzielt.

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2014 könnte es gar noch mehr werden. In den westlichen Ländern geht die Zahl der Raucher zwar zurück; doch wer raucht, ist bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Wie 2013 wird BAT Preiserhöhungen durchdrücken. Selbst wenn der Absatz 2014 weiter schrumpft, dürfte der Umsatz stabil bleiben.

Warnsignale Woran Sie einen nahenden Börsencrash erkennen

Aktienexperten bremsen bei Anlegern schon seit Monaten die Börseneuphorie: "Wir sind kurz vor einer Blase" oder "die Börsen werden abstürzen" heißt es allerorten. Doch woran erkennt man den nahenden Crash?

huGO-BildID: 25063337 ARCHIV - Robert Halver, Kapitalmarktexperte der Baader Bank, telefoniert am 08.08.2011 in der Börse in Frankfurt am Main vor der Anzeigetafel für den DAX-Index. Der Börsencrash im Sommer 2011 hat kräftig am Geldvermögen der Deutschen genagt: Erstmals seit mehr als zwei Jahren verloren die Privathaushalte im dritten Quartal wieder Geld, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe (zu dpa «Kursverluste nagen am Geldvermögen der deutschen Privathaushalte» vom 07.02.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Richtig gut läuft das Geschäft in den Schwellenländern. Hier steigt mit dem Wohlstand die Nachfrage nach westlichen Zigaretten. BAT holt weit mehr als die Hälfte seines operativen Gewinns aus Schwellenländern. Besonders hoch ist das Wachstum in Brasilien, Argentinien, Mexiko oder Kasachstan. Preiserhöhungen und Kostensenkungen wirken sich hier stärker aus als der Rückgang lokaler Währungen. Mit einer konzernweiten Marge von 38,1 Prozent (operativer Gewinn vom Umsatz) ist BAT derzeit so profitabel wie noch nie.

Damit ist absehbar, dass BAT weiter hohe Dividenden zahlen wird. Für 2013 gibt es 142,4 Pence je Aktie, gut vier Prozent Rendite: 45 Pence wurden schon am 30. September 2013 gezahlt, am 8. Mai gibt es noch 97,4 Pence. Fortgesetzt werden auch die Aktienrückkäufe, die wie im Jahr 2013 rund 1,5 Milliarden Pfund erreichen dürften.

Zu den Zukunftsthemen der Branche gehört die Entwicklung der elektrischen Zigarette. Seit dem Sommer hat BAT sein eigenes Produkt Vype auf dem Markt. Eine millionenschwere Werbekampagne läuft gerade an. Weil es sich hier nicht um Rauchen im herkömmlichen Sinn handelt, ist die gar im TV möglich. Mit weltweit 2,1 Milliarden Dollar Jahresvolumen sind E-Zigaretten noch ein kleiner Markt – der aber viel stärker wächst als das Geschäft mit klassischem Tabak.

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