Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

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2012 wird für Metro schwer - aber der Turn-around könnte gelingen

Warum Metro-Anleger vom Turn-around profitieren oder sich E.On-Zertifikate lohnen könnten. Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp - Metro: Reale Wette auf Koch und Konsumenten

Mit 67 Milliarden Euro Jahresumsatz ist Metro der drittgrößte Konsumkonzern Europas. Eigentlich müsste das Düsseldorfer Unternehmen davon profitieren, dass das Konsumklima robust ist. Die Marktforschungsexperten von GfK rechnen damit, dass in Deutschland der private Verbrauch real in diesem Jahr um ein Prozent zunehmen soll – weil viele Verbraucher wegen der Währungskrise weniger sparen und mehr ausgeben. Bisher aber ist Metro eine der schwächsten deutschen Aktien. Mit Olaf Koch haben die Großaktionäre (die Industriellenfamilien Haniel, Schmidt-Ruthenbeck, Beisheim, 60 Prozent Anteil) nun vor wenigen Monaten einen neuen Konzernchef eingesetzt, der den Turn-around schaffen soll.

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Auf der ersten Baustelle hat Koch einen Teilerfolg erzielt. Bei den Elektronikmärkten Media-Saturn kann Metro mithilfe eines neuen Beirats die Opposition des Media-Markt-Gründers Erich Kellerhals, der noch 22 Prozent an Media-Saturn hält, zum Teil umgehen. Vor allem soll das Online-Geschäft ausgebaut werden. Das wird zunächst die Erträge belasten, doch der Umsatz wächst schon: im zweiten Quartal von 4,3 auf 4,5 Milliarden Euro.

Auch im Kerngeschäft, den Cash& Carry-Großmärkten, kommt Metro voran. Bei ihrer Expansion konzentrieren sich die Düsseldorfer auf aussichtsreiche Länder wie die Türkei, Russland und China. In der Zentrale in Düsseldorf werden aus Kostengründen mehrere Hundert Stellen gestrichen.

Ein Problemfall ist der Warenhauskonzern Kaufhof. Ein Verkauf um jeden Preis steht nicht mehr zur Debatte, stattdessen werden viele Standorte modernisiert. Langfristig ist ein Zusammenschluss mit Karstadt zu einem deutschen Warenhauskonzern wahrscheinlich.

2012 wird für Metro schwer. Rechnet man die Abschreibungen nach dem Verkauf des Großhandelsgeschäfts in Großbritannien mit ein, fielen im zweiten Quartal 28 Millionen Euro Verlust an. Im operativen Geschäft zeichnet sich mit plus 2,5 Prozent Gewinn vor Zinsen und Steuern eine leichte Besserung ab. Danach könnten – vor Sonderbelastungen – netto bis Jahresende mehr als 800 Millionen Euro zusammenkommen. Das wäre ein Signal dafür, dass Metro der Turn-around gelingt.

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