Aktien des Start-ups: Mit Rocket Internet geht es weiter bergab

Aktien des Start-ups: Mit Rocket Internet geht es weiter bergab

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Aktie auf Talfahrt: Zweifel der Anleger haben Rocket Internet am Donnerstag erneut zugesetzt.

Die Rocket-Krise hält weiter an: Die Aktien des Berliner Start-ups sind am Donnerstag erneut kräftig gefallen, nachdem sie bereits am Vortag um knapp 15 Prozent eingebrochen waren. Die Zweifel der Anleger wachsen.

Zweifel der Anleger am wirtschaftlichen Erfolg wichtiger Beteiligungen haben Rocket Internet am Donnerstag erneut zugesetzt. Die Aktien des Startup-Finanzierers fielen um bis zu 7,9 Prozent auf 21,19 Euro, nachdem sie am Vortag bereist um knapp 15 Prozent eingebrochen waren.

Ein Börsianer verwies auf einen negativen Kommentar der Bank of America Merrill Lynch. Das Institut hatte Rocket mit an die Börse gebracht. Wegen des schwächelnden Wachstums der Beteiligungen und auflaufender Verluste stuften die Experten der US-Bank Rocket-Titel auf "Underperform" herunter. Ihr Kursziel liege bei 19 Euro.

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Beteiligungen von Rocket Internet (mit Aussicht auf Börsengang)

  • Hellofresh

    Hellofresh nimmt Online-Bestellungen an und liefert Zutaten für Speisen. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat bis 2014 eine Umsatz von 70,1 Millionen Euro erwirtschaftet, davon rund 15 Millionen Euro Verlust. Der Unternehmenswert liegt bei 620 Millionen Euro. Rocket Internet gehören 51,7 Prozent des Unternehmens.

  • Delivery Hero

    Auch Delivery Hero nimmt Online-Bestellungen an, liefert neben Lebensmitteln aber auch Getränke. 2014 hat das Unternehmen 88 Millionen Euro Umsatz gemacht, davon ganze 70 Millionen Euro Verlust. Rocket Internet hält 38,5 Prozent der Anteile des 2,8 Milliarden schweren Unternehmens.

    Quelle: Unternehmen

Am Mittwoch hatte Rocket die Bewertung seiner in der Global Fashion Group (GFG) gebündelten Modefirmen um zwei Drittel auf nur noch eine Milliarden Euro eingedampft. Gleichzeitig schossen Rocket und der schwedische Co-Investor Kinnevik zusammen nochmals 300 Millionen Euro nach. Dessen Papiere weiteten ihre Vortagesverluste ebenfalls aus und fielen in Stockholm um bis zu 1,9 Prozent.

Unabhängig davon berichtete die Internetseite Gründerszene, dass der Bezahldienst Paymill in die vorläufige Insolvenz geht (http://bit.ly/1rBp1UG). Rocket ist nach eigenen Angaben mit knapp 49 Prozent an der Firma beteiligt.

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