Aktien: Jetzt die Börsenneulinge scouten

Aktien: Jetzt die Börsenneulinge scouten

, aktualisiert 01. Oktober 2015, 09:25 Uhr
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Schaeffler, Covestro und Scout24 auf Startposition für den Börsengang.

von Anton Riedl, Sebastian Kirsch, Annina Reimann, Jürgen Salz und Heike Schwerdtfeger

Mit Covestro, Scout24 und Schaeffler wollen gleich drei bekannte Namen aufs Parkett. Was die Aktienfrischlinge taugen, wenn ihnen der VW-Skandal und die schlechte Börsenstimmung nicht das Debüt vermasseln.

Um den Nutzen seiner Produkte zu beweisen, zückt Patrick Thomas gern mal seinen Reisepass. Viele Komponenten der Ausweiskarte sowie des Hologramms stammen von Covestro, erklärt der Chef der Bayer-Tochter stolz. Als Nächstes zieht Thomas an schwarzem Kunstleder – der Stoff färbt sich rot. Die Modeindustrie hat bereits Interesse an der Covestro-Entwicklung, etwa für Lederjacken, sagt Thomas. Und schließlich präsentiert der 57-jährige Brite noch eine Carbonplatte: Die soll Autos leichter machen und enthält, natürlich, Kunststoffe des Leverkusener Unternehmens. Mit solchen Schaustücken im Koffer schien Thomas für die nun laufende Roadshow vor Investoren in Europa und Nordamerika gut gerüstet.

Bis zu 2,5 Milliarden Euro soll Covestro einspielen, das wäre der größte Börsengang seit 15 Jahren, als die Deutsche Post ihr Debüt gab. Geld, das dem Leverkusener Bayer-Konzern zufließt, der seine Sparte Material Science unter dem Kunstnamen Covestro bündelte und nun ein Drittel abgibt. Covestro hat noch Schulden in Höhe von 2,37 Milliarden Euro bei der Mutter.

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Covestro im Börsenneulingscheck

  • Branche

    Chemie

    Quelle: Unternehmen, eigene Recherchen

    Stand: 24.09.2015

  • Umsatz

    2014: 11,8 Mrd. Euro

    2015: 12,1 Mrd. Euro

    2016: 12,5 Mrd. Euro

  • Nettogewinn

    2014: 277 Mio. Euro

    2015: 450 Mio. Euro

    2016: 480 Mio. Euro

  • Konsortialbanken

    Deutsche Bank, Morgan Stanley

  • Zeichnungsspanne

    26,50 Euro bis 35,50 Euro

  • Wert der angebotenen Aktien

    Wert der angebotenen Aktien¹: bis zu 2499 Millionen Euro

    davon aus Kapitalerhöhung: bis zu 2499 Millionen Euro

    ¹zum oberen Ende der Spanne einschließlich Mehrzuteilungsoption; Zahlen 2015 und 2016 jeweils geschätzt

  • Marktkapitalisierung

    Marktkapitalisierung¹: bis zu 7469 Millionen Euro

    ¹zum oberen Ende der Spanne einschließlich Mehrzuteilungsoption; Zahlen 2015 und 2016 jeweils geschätzt

  • Kurs-Gewinn-Verhältnis

    Kurs-Gewinn-Verhältnis¹

    2014: 27,0

    2015: 16,6

    2016: 15,6

    ¹zum oberen Ende der Spanne einschließlich Mehrzuteilungsoption; Zahlen 2015 und 2016 jeweils geschätzt

  • Zeichnungsfrist

    21. September bis 1. Oktober

  • Erster Börsentag

    2. Oktober 2015

  • ISIN

    DE0006062144

  • Risiko

    mittel

  • Empfehlung

    bis 28 Euro zeichnen

Die Kapitalbeschaffung könnte nicht nur der wackligen Börsen wegen nicht ganz einfach sein. Zwei Tage vor dem geplanten Börsenstart am 2. Oktober war das Orderbuch laut Insidern noch nicht gefüllt. Üblich wäre eine mehrfache Überzeichnung des Aktienangebots, bei dem vor dem Börsengang mehr der neuen Aktien nachgefragt werden, als der Emittent anbietet. Die starken Kursschwankungen am Aktienmarkt und die Verunsicherung durch den VW-Abgasskandal bescheren allen Börsenaspiranten ein problematisches Timing für eine Aktienneuemission. Am Donnerstag zollte Covestro den schwachen Märkten Tribut: Das angepeilte Börsenvolumen werde deutlich auf 1,5 Milliarden Euro gesenkt, teilte Covestro mit. Die Zeichnungsfrist wurde zudem bis Freitag verlängert, das ursprünglich für Donnerstag geplante Börsendebüt auf den 6. Oktober verschoben.

Die Produkte von Thomas’ Unternehmen gelten von Natur aus nicht unbedingt als sexy: Covestro stellt vor allem Kunststoffe für die Auto-, Bau-, Elektronik- und Möbelindustrie her, hinzu kommen Lackrohstoffe, Kleb- und Dichtmittel. Die Gehäuse von Laptops und Smartphones bestehen häufig aus Covestro-Material; spezielle Lackstoffe sollen den Glanz von Autos länger erhalten. Zudem war es in der Vergangenheit erfolgversprechender, lieber die Bayer-Aktie statt das Papier einer ungeliebten Tochter zu kaufen: Die 2005 abgespaltene Tochter Lanxess jedenfalls läuft im Kurs schlechter als die Mutter (siehe Chart); vor einer Woche musste sie den Dax verlassen.

Für Covestro spricht, dass sie mit ihren wichtigen Geschäftsbereichen weltweit vorne liegt. Im Geschäft mit Polyurethanen (Rohstoffe für Schaumstoffe) hält Covestro die Poleposition; die nächsten Wettbewerber sind BASF und der US-Konzern Dow Chemical. Bei Poycarbonaten (thermoplastische Kunststoffe) liegt Covestro mit der saudi-arabischen Sabic gleichauf. Auf beiden Feldern, die für drei Viertel des Covestro-Jahresumsatzes von zuletzt knapp zwölf Milliarden Euro stehen, belasten allerdings zunehmende Konkurrenz, Überkapazitäten und damit Preisdruck das Geschäft.

Neulinge auf dem Parkett: Wer jetzt an die Börse geht

  • Deutsche Pfandbriefbank

    Das Unternehmen ist aus der zu Finanzkrisen-Zeiten verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) hervorgegangen, die sogar mal im Dax war. Noch im Juli soll der Schritt aufs Frankfurter Parkett erfolgen.

  • Covestro

    Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer spaltet sein Kunststoffgeschäft unter dem Namen Covestro ab und will das Unternehmen bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen.

  • ADO Properties

    Die Wohnungsgesellschaft Swallowbird nutzt das gute Immobilienklima und will noch in diesem Jahr in Frankfurt an die Börse gehen. Davor soll das auf den Berliner Markt spezialisierte Unternehmen in ADO Properties umbenannt werden.

  • CBR

    Der Damenmodehändler CBR ist besser unter seinen Marken Street One und Cecil bekannt. Er hat erst in dieser Woche seine Börsenpläne verkündet und will rund 200 Millionen Euro einnehmen, um sich für weiteres Wachstum zu rüsten.

  • Hapag Lloyd

    Auch die Container-Reederei liebäugelt mit einem Börsengang. Zuletzt berichtete das „Manager Magazin“, dass es bereits im Herbst so weit sein könnte.

Immerhin verspricht Thomas den Anlegern, dass das Covestro-Geschäft künftig wieder stärker wächst. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht: In wichtigen Abnehmerbranchen wie der Bauindustrie zieht die Nachfrage wieder an. Wachstum wäre für die Aktie wichtig. Denn ein Unternehmen im Raketenmodus ist Covestro bisher nicht. In den vergangenen drei Jahren pendelte der Umsatz zwischen 11,4 Milliarden und 11,8 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr stimmte die Richtung. Der Umsatz kletterte um 9,5 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren das höhere Verkaufsvolumen und günstige Währungseffekte durch den schwachen Euro.

Covestro kommt mit seiner angepeilten Marktkapitalisierung (je nach Aktienzahl und Ausgabepreis zwischen 6,2 bis 7,5 Milliarden Euro) auf eine Umsatzbewertung von 0,5 bis 0,6. Die läge deutlich unter der Bewertung von Marktführer BASF, für den Anleger den 0,8-fachen Jahresumsatz zahlen, und allenfalls leicht über der 0,5-fachen Bewertung von Spezialchemiker Lanxess. Überteuert ist das nicht. Im ersten Halbjahr kletterte die Ebitda-Marge (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation in Prozent vom Umsatz) von 10 auf 15 Prozent – im Branchenvergleich eher durchschnittlich. Covestro profitierte von niedrigeren Rohstoffpreisen, die nicht gleich an die Kunden weitergegeben wurden. Zugleich war die Produktion besser ausgelastet, das drückt die anteiligen Kosten.

Selbst wenn die Marge in den nächsten Monaten wieder etwas geringer ausfällt und, aufs Jahr gerechnet, 13 Prozent bleiben, wären das bei zwölf Milliarden Euro Umsatz rund 1,6 Milliarden Euro operativer Gewinn. Die Schulden inklusive Pensionslasten werden nach dem Börsengang immer noch bei vier Milliarden Euro liegen. Das ist etwa das Zweieinhalbfache des operativen Gewinns und verkraftbar. Covestro hat damit gute Chancen auf das bei Anlegern geschätzte Investmentgrade als Bonitätseinstufung.

Netto verdiente Covestro im ersten Halbjahr 272 Millionen Euro. Sollte sich die Chemiekonjunktur im zweiten Halbjahr etwas abkühlen, könnten 2015 insgesamt rund 450 Millionen Euro bleiben. Je nach Aktienanzahl wären das etwa zwei Euro anteiliger Reingewinn. Gesteht man Covestro das gleiche Kurs-Gewinn-Verhältnis wie BASF zu, entspräche das fast genau einem Kurs am unteren Ende der geplanten Preisspanne von 26,50 Euro.

Begriffe zum Börsengang

  • IPO

    IPO steht für "Initial Public Offering", was so viel wie "erstmaliges öffentliches Angebot". Im Angelsächsischen spricht man bei einem Börsengang auch von "going public". Es geht also um den Börsengang, der Anlegern erstmals öffentlich Teile des Unternehmens in Form vom Aktien anbietet. Die Aktien sind dabei ein - meist winziger - verbriefter Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens.

  • Neuemission

    Eine Neuemission ist ein Angebot neu geschaffener Wertpapiere. Das können Aktien, Anleihen, Zertifikate oder sonstige Wertpapiere sein. Kommen etwa bei einem Börsengang neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung auf den Markt, spricht man von einer Neuemission.

  • Zeichnungsfrist

    Sie legt den Zeitraum fest, innerhalb dessen ein Anleger neu emittierte Wertpapiere zeichnen kann, also sich durch schriftliche Erklärung die Übernahme eines bestimmten Betrags zusichern kann. Nur wenn die Nachfrage schwach ist, wird eine Zeichnungsfrist auch mal verlängert.

  • Preisspanne

    Vor Beginn der Zeichnungsfrist nennt das Unternehmen eine Preisspanne, zum Beispiel von 20 bis 25 Euro. Die Investoren teilen dann mit, wie viele Aktien sie zu übernehmen bereit sind und nennen dafür einen Preis innerhalb der Preisspanne. Kommen nicht genug Anfragen zusammen, kann das Unternehmen - der Emittent - die Preisspanne auch senken. Aus den Zeichnungsaufträgen ermittelt der Emittent dann den Ausgabepreis, zu dem es die Aktien den Investoren überlässt.

  • Greenshoe/ Mehrzuteilungsoption

    Bei vielen Börsengängen können über das genannte Emissionsvolumen hinaus in den Tagen nach der Erstnotiz an der Börse weitere Aktien ausgegeben werden. Diese Mehrzuteilung wird auch Greenshoe genannt. Sie kommt bei hoher Nachfrage nach den Wertpapier zum Einsatz. Wie groß der Greenshoe ist, muss im Börsenprospekt stehen.

  • Erstnotiz/ erster Handelskurs

    Nachdem die Aktien zum Ausgabepreis an die Anleger verteilt worden sind, wird es ernst: Die Aktien werden zum ersten Mal an der Börse gehandelt. Aus Kauf- und Verkaufsangebot wird der erste Kurs im Handel ermittelt - die Aktie notiert zum ersten mal an der Börse. Die Erstnotiz erfolgt zum angekündigten Datum, der erste Handelskurs sollte über dem Ausgabepreis liegen.

  • Regulierter Markt/ Marksegment

    Wertpapiere, die an einer Börse gehandelt werden, unterliegen bestimmten Spielregeln. An einem regulierten Markt sind diese besonders umfassend und verlangen zum Beispiel Banken, die den Handel betreuen und Berichtspflichten, wie die Veröffentlichung von Quartalsberichten nach bestimmten Vorschriften. Am unregulierten Markt sind die Vorschriften lascher und die eine Überwachung des Handels - etwa bei der Kursbestimmung - greift nicht.

  • Platzierungsvolumen

    Beim Börsengang kommt eine zuvor festgelegt Zahl an Aktien in den Börsenhandel. Der Wert all dieser Aktien zusammen entspricht dem Platzierungsvolumen. Dabei kann es sich um neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung (Neuemission) oder um Aktien der bisherigen Eigentümer und vorbörslichen Investoren handeln.

  • Marktkapitalisierung

    Multipliziert man den Aktienkurs mit der Zahl aller frei handelbaren Aktien eines Unternehmens, erhält man den Börsenwert eines Unternehmens. Dieser entspricht der Marktkapitalisierung gleichgesetzt. Die Aktien, die nicht zum Handel an der Börse zugelassen sind, - also im Bestand des Unternehmens verbleiben - sind dabei unberücksichtigt.

  • Streubesitz

    Unternehmen lassen selten alle Aktien an der Börse zum freien Handel zu, sondern lediglich einen Teil. Liegt etwa der Streubesitz bei 30 Prozent, sind auch nur 30 Prozent der Eigenkapitalanteile an der Börse handelbar. Je höher der Streubesitz, umso liquider ist der Handel und umso geringer die Kursschwankungen, die sich aus Kauf- und Verkaufsorders ergeben.

  • Lock up/ Haltefrist

    In der Regel verbleibt bei einem Börsengang ein großer Teil der Aktien in Besitz von den bisherigen Eigentümern. Während der Haltefrist - auch Lock-up-Periode genannt - dürfen sie aus diesem Bestand keine Aktien verkaufen. Eine lange Haltefrist gilt als Bekenntnis zu einem Unternehmen.

  • Konsortialbanken

    Die Konsortialbanken begleiten den Börsengang und anschließenden Aktienhandel für ein Unternehmen. Das lassen sich die Banken natürlich vom Unternehmen bezahlen. Eine besondere Aufgabe fällt den Konsortialbanken zu, die sich als Designated Sponsor engagieren. Sie sorgen dafür, dass der Handel liquide bleibt, auch wenn zum Beispiel Käufer keinen Verkäufer der Papiere finden. Dann übernehmen sie den Part des Verkäufers, damit immer ein Kurs gestellt werden kann.

  • Bookbuilding

    Darunter versteht man das Verfahren, mit dem der Preis für neu an die Börse zu bringende Aktien festgelegt wird. Da vor der Emission von neuen Aktien kein Börsenhandel mit diesen Papieren stattfindet, kann dieser Preis nicht durch Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt werden. Beim angelsächsischen Auktionsverfahren geben die Banken, die das Unternehmen an die Börse bringen, eine Preisspanne vor. Innerhalb dieser können Investoren ihre Gebote abgeben. Auf Grund der vorliegenden Orderlage wird der tatsächliche Emissionskurs letztlich aus dem Gebots-Durchschnitt gebildet. Früher wurde das heute kaum noch gebräuchliche Festpreisverfahren angewandt, bei dem sich die beratenden Banken und die AG schon vor Verkaufsangebot auf einen Preis einigten, den Anleger dann akzeptieren mussten. Vor allem in Deutschland wurde in jüngster Zeit ein neues, beschleunigtes Verfahren für die IPO-Preisfindung genutzt. Dabei wird das Management ohne feste Preisspanne auf Werbetour (Roadshow) zu möglichen Investoren geschickt. Auf Basis des Investoren-Echos legen die Banken danach in Abstimmung mit dem Emittenten die Preisspanne für einen verkürzten Angebotszeitraum fest.

  • Roadshow

    Die Roadshow ist eine Werbetour eines Unternehmens bei möglichen Investoren. Dabei wird versucht, möglichst viele Investoren zu gewinnen, die den angestrebten Preis für die Aktien zu zahlen bereit sind. Die Roadshow ist daher wichtig, um die richtige Preisspanne auszuloten.

Viel mehr sollten kaufwillige Anleger auch nicht bezahlen. Es kommt der neuen Aktie zwar zugute, dass Covestro in Zukunft 30 bis 50 Prozent des Nettogewinns ausschütten will und damit etwa drei Prozent Dividendenrendite abwirft. Als Risiken bleiben die Konjunkturabhängigkeit der Chemiebranche und die Aussicht auf allenfalls einstellige Wachstumsraten.

Scout24 mit imposanter Börsenstory

Die Geschichte, die das Vorstandsteam von Scout24 den Investoren auf der Roadshow präsentiert, klingt imposant: Mit den Onlineanzeigenportalen Immobilienscout24 und Autoscout24 besetzt die Scout24 AG zwei der sechs wichtigsten Momente im Leben: den Kauf eines Hauses und den eines Autos. Scout24 profitiert da mit: Über Mitgliedsbeiträge für professionelle Kunden wie Autohändler und Makler nimmt Scout auf den Immobilien- und Autoportalen Geld ein und kassiert dazu auch noch Werbegelder.

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