Bild: ScreenshotWelche Mittelständler besonders innovativ sind
Sear GmbH
Die Sear GmbH stammt aus dem Maschinen- und Anlagebau. Die Nummer 20 des Ranking hat ihren Sitz in Rostock und wurde 1904 als Siemens-Schuckert-Werk Rostock gegründet. Nach der Wende wurde der Betrieb von der Siemens AG übernommen, 2003 ging er in den Besitz der Deutschen Seereederei über. Durch ein sogenanntes Management-Buyout 2006 fand ein erneuter Eigentümerwechsel statt, das Unernehmen firmiert seitdem unter dem Namen "Sear GmbH".
Bild: ScreenshotTelegärtner Karl Gärtner GmbH
Das Technologieunternehmen ist ein Unternehmensverbund mit Sitz in Steinenbronn. Das 1945 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf Vor- und Endprodukte für die Tele- und Datenkommunikation.
Bild: ScreenshotJöst GnbH & Co.KG
Die Jöst GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Unternehmen, das auf dem Gebiet der Schwingungstechnik tätig ist. Hauptsitz der Gruppe ist seit 1990 Dülmen-Buldern im westlichen Münsterland.
Bild: ScreenshotMAJA-Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH & Co. KG
Der Firma Maja hat bei der Herstellung von Eismaschinen für die Fleischindustrie und den Handel, das Thema der Hygiene aufgegriffen und verbessert, heißt es in einer Mitteilung von Munich Strategy. Durch Änderungen bei der Maschinenkonstruktion lassen sich alle wasserführenden Teile dadurch ausbauen und täglich oder bei Bedarf auch öfter reinigen. Sitz des Unternehmens ist Kehl-Goldscheuer an der französischen Grenze.
Bild: ScreenshotIBAK Helmut Hunger
1945 wurde das Unternehmen aus der Technologiebranche als Ingenieurbüro gegründet. Heute ist es Hersteller und Vertreiber von Kanalisationssystemen mit rund 250 Mitarbeitern an den Standorten Kiel und den Zweigstellen in Krefeld, Georgsmarienhütte/Osnabrück und Illerrieden/Ulm. In diesem Jahr wurde zum 66. Geburtstag des Unternehmens eine neue Kundenhalle in Kiel-Wellingdorf eingeweiht
Bild: ScreenshotGalileo Lebensmittel GmbH & Co. KG
Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und stellt Tiefkühlkost her. Spezialisiert ist es auf Pizzen, Wraps und Crostinis - kurz gesagt auf Produkte der italienischen Küche.
Sitz der Gesellschaft ist Trierweiler.
Bild: ScreenshotTECE GmbH
Auf Platz 14 des Rankings liegt die Gesellschaft TECE, die Haustechnik-Lösungen national und international fertigt und vertreibt. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis ins Jahr 1955 und ist inhabergeführt. Sitz der TECE GmbH ist Emsdetten in Nordrhein-Westfalen.
Bild: Screenshotkocher-plastik Maschinenbau GmbH
Das Unternehmen baut seit über 45 Jahren Verpackungsautomaten für die Verpackung flüssiger und pastöser Produkte.
Gegründet wurde das in Sulzbach Laufen ansässige Unternehmen 1964.
Bild: ScreenshotHEWI Heinrich Wilke GmbH
Bereits vor Jahren hat HEWI den Bedarf an altersgerechten Bedienelementen für das Bad erkennt und diese Produkte in seinem Produktportfolio vollständig integriert, heißt es in einer Mitteilung von Munich Strategy.
Heute habe das Unternehmen erkannt, dass es nicht mehr nur um die Abdeckung des Primärbedarfs geht sondern darum, dass diese Elemente sich in das Design des gewohnten Ambientes einfügen.
Bild: ScreenshotW.O.M. World of Medicine
Die Firma W.O.M. World Of Medicine gilt als einer der Wegbereiter der minimalinvasiven Medizin, heißt es in einer Mitteilung von Munich Strategy.
Die Innovationen in diesem Bereich zielen zum einen auf den hohen Kostendruck im Gesundheitswesen ab. Mit minimalinvasive Behandlungsmethoden können Untersuchungen und Behandlungen mit deutlich geringerem Aufwand durchgeführt werden, so dass die Kosten in der Regel deutlich unter den klassischen Behandlungsmethoden liegt.
Welche Mittelständler besonders innovativ sind
Sear GmbH
Die Sear GmbH stammt aus dem Maschinen- und Anlagebau. Die Nummer 20 des Ranking hat ihren Sitz in Rostock und wurde 1904 als Siemens-Schuckert-Werk Rostock gegründet. Nach der Wende wurde der Betrieb von der Siemens AG übernommen, 2003 ging er in den Besitz der Deutschen Seereederei über. Durch ein sogenanntes Management-Buyout 2006 fand ein erneuter Eigentümerwechsel statt, das Unernehmen firmiert seitdem unter dem Namen "Sear GmbH".
An manche Aufträge kommt Init-Gründer Gottfried Greschner nicht heran – noch nicht. Init ist weltweit führend bei Informationstechnik und Bezahlsystemen für Busse und Bahnen, bietet praktisch alles, was hilft, den „öffentlichen Nahverkehr attraktiver, schneller und effizienter“ zu machen. Die Londoner Nahverkehrsbetriebe aber wollten einen Großauftrag nur an einen Lieferanten geben, der an der Börse mindestens eine Milliarde Euro wert ist. Sicher ist sicher.
Den Zuschlag bekam also eine Siemens-Tochter. Kunststück: Das Dax-Mitglied bringt 68 Milliarden Euro Börsenwert auf die Waage, Init kostet aktuell 204 Millionen Euro. Aber der Abstand verringert sich: Die Init-Aktie hat binnen zehn Jahren 250 Prozent gewonnen, Siemens legte nur 60 Prozent zu. Und in London muss irgendetwas schiefgelaufen sein: Der Großauftrag soll angeblich noch mal neu ausgeschrieben werden – Init bekäme eine neue Chance.
Börse: Deutsche Mittelständler und Mini-Aktiengesellschaften mit Potenzial
Unternehmen/Branche: Bauer/Baumaschinen, Bau (SDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 285
Dividende (Dividendenrendite auf Basis der für 2012 geschätzten Dividende): 3,0%
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis des für 2013 erwarteten Gewinns): 7,4
KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis (Börsenwert/Vermögenswerte des Unternehmens in der Bilanz)): 0,7
Chance/Risiko: 7/6
Hohes Konjunkturrisiko der Branche spiegelt sich im Kurs bereits wider; derzeit günstig bewertet; ein spekulativer Hoffnungskandidat für eine Kehrtwende; Konjunktur-Wette.
Unternehmen/Branche: Centrotec/Energietechnik (SDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 229
Dividende: 0,8%
KGV: 10,4
KBV: 1,5
Chance/Risiko: 7/6
Bewegt sich in vielversprechendem Markt; kommt die Abwrackprämie auf alte Heizkessel, hilft das der Aktie; Probleme der Solartochter weitgehend verarbeitet; kaufen
Unternehmen/Branche: DIC Asset/Immobilien (SDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 329
Dividende: 4,9%
KGV: 16,5
KBV: 0,5
Chance/Risiko: 7/6
Leerstand verringert, ein Neubauprojekt in Frankfurt weitgehend vermietet; Kredite günstig verlängert; Krise scheint gemeistert; ein Kauf nicht nur für Immobilien-Fans
Unternehmen/Branche: Drägerwerk Vz./Medizintechnik (TecDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 1127
Dividende: 0,3%
KGV: 9,3
KBV: 1,8
Chance/Risiko: 6/5
Ein Drittel wachstumsstarke Sicherheitstechnik; Familie sorgt in Umbauphase für Stabilität, starke Wettbewerber in der Medizintechnik; Langfrist-Investment
Unternehmen/Branche: Easy Software/Software (CDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 25
Dividende: 0,0%
KGV: 11
KBV: 1,7
Chance/Risiko: 8/7
Sehr klein; Übernahmefantasie bleibt, nachdem erster Angreifer abgewehrt wurde; Kurs hält sich über Kaufgebot von 4,00 Euro, darunter sollte er kaum mehr fallen; heiße Wette
Unternehmen/Branche: Euromicron/Netzwerke (TecDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 133
Dividende: 5,8%
KGV: 7,4
KBV: 1,1
Chance/Risiko: 7/5
Herstellerunabhängiger Full-Service-Anbieter; hohe Nachfrage dank Breitbandausbau, neuen Cloud-Anwendungen, intelligenten Netzen; kluge Akquisitionspolitik; kaufen
Unternehmen/Branche: GFT Technologies/Software (CDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 79
Dividende: 5,2%
KGV: 7,9
KBV: 1,1
Chance/Risiko: 8/7
Nachfragerückgang von Banken belastete Kurs, aber solides Eigenkapital und ein Drittel des Börsenwerts durch Geld auf Konto gedeckt; für spekulative Anleger
Unternehmen/Branche: Grenkeleasing/IT-Leasing (SDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 697
Dividende: 1,5%
KGV: 13,7
KBV: 2,1
Chance/Risiko: 6/5
Wächst beim Auslandsneugeschäft stark; gutes Risikomanagement bei Vertragsbeurteilung; Krisenprofiteur, denn Leasing tritt häufig an die Stelle der Bankfinanzierung
Unternehmen/Branche: Init Innovation T./Verkehrssoftware (CDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 205
Dividende: 3,9%
KGV: 13,2
KBV: 3,5
Chance/Risiko: 5/4
Weltmarktführer bei elektronischen Bezahl- und Betriebsleitsystemen für Busse und Bahnen; profitiert vom Infrastrukturausbau; wachstumsstark; gute Dividende
Unternehmen/Branche: LPKF Laser/Lasertechnik (CDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 161
Dividende: 2,8%
KGV: 11,5
KBV: 3,3
Chance/Risiko: 7/6
Wichtige Patente im Laserbereich, die bei Smartphones und Laptops zum Einsatz kommen; steigende Dividenden; kaum Schulden; TecDax-Kandidat ; bei Rücksetzer kaufen
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Unternehmen/Branche: Bauer/Baumaschinen, Bau (SDax)
Börsenwert (Mio. Euro): 285
Dividende (Dividendenrendite auf Basis der für 2012 geschätzten Dividende): 3,0%
KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis des für 2013 erwarteten Gewinns): 7,4
KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis (Börsenwert/Vermögenswerte des Unternehmens in der Bilanz)): 0,7
Chance/Risiko: 7/6
Hohes Konjunkturrisiko der Branche spiegelt sich im Kurs bereits wider; derzeit günstig bewertet; ein spekulativer Hoffnungskandidat für eine Kehrtwende; Konjunktur-Wette.
Kleine Helden
Das vor 29 Jahren gegründete Unternehmen aus dem Badischen ist nur ein Beispiel für die vielen Weltmarktführer, die es auch unter Konzernen gibt, die nicht im Dax gelistet sind. An der Börse aber spielt diese Weltklasse oft nur eine Nebenrolle. Small Caps, zu Deutsch: niedrig kapitalisierte Unternehmen oder Nebenwerte, werden nicht so schwungvoll gehandelt und stehen nicht im Rampenlicht wie Siemens oder VW. Es gibt weniger Nachrichten, auf die Investoren blitzschnell reagieren müssen. Die Börsenumsätze in den Titeln sind geringer. Bei kleinen Aktien können Stunden und mitunter Tage verstreichen, bevor ein Anleger sie kaufen oder verkaufen kann.
Private mag dies wenig stören, für Fondsmanager mit Millionendepots aber ist das ein Problem. Bei einem Crash müssen sie schnell Geld in die Kasse bekommen, weil Anleger Fondsanteile zurückgeben und Bares sehen wollen. Um dann nicht auf dem Trockenen zu sitzen, dosieren die meisten Fondsmanager Nebenwerte nur vorsichtig in den Portfolios.
„Gerade in der Krise wird Liquidität geschätzt“, sagt Peter Conzatti, Fondsmanager bei Lupus Alpha und einer der erfahrensten Nebenwerte-Experten. „Wenig liquide Nebenwerte gelten als riskant und werden von den Risiko-Controllern als erste aussortiert.“

Privatanlegern eröffnen solche Situationen Chancen, denn langfristig sind die Kleinen besser. In den vergangenen Wochen allerdings kletterte der Dax, als gäbe es weder eine weiter schwelende Schuldenkrise im Euro-Land noch eine schwächelnde Konjunktur mit der Gefahr rückläufiger Unternehmensgewinne. Die Nebenwerte konnten zuletzt nicht mitziehen. Seit Anfang Juli etwa schaffte der Dax acht Prozent, der MDax der mittelgroßen Werte fünf und der SDax nur ein Prozent Plus. Deutlich besser schnitt ein Portfolio aus 14 ausgesuchten Mittelständlern ab, es hat seit Anfang Juli rund neun Prozent zugelegt.
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