Aktien und Renditen: Bei mittleren Renditen zugreifen

Aktien und Renditen: Bei mittleren Renditen zugreifen

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Aktien und ausgewählte Anleihen börsennotierter Unternehmen

von Anton Riedl

Crash-Erfahrung: Wer riskante Unternehmensanleihen kauft, hängt enger an der Börse, als er glaubt. Wie der Mechanismus funktioniert, welche Aktien und Anleihen jetzt interessant sind.

Mit Anleihen ruhig schlafen, wenn Aktionäre zittern? Das gilt nur für Bundespapiere und Anleihen von Unternehmen mit sehr guter Bonität, also etwa aus dem Dax. Anleihen weniger starker Unternehmen werden im Crash, wenn Investoren aus allen Risiken fliehen, mit nach unten gezogen. Zwar sollte man meinen, Anleihekurse hingen vor allem an der Zinstendenz. Das hieße: Sinken die Zinsen (wie im August die Umlaufrendite von 2,4 Prozent auf 1,9 Prozent), steigen die Notierungen der Anleihen.

Das Anleihenbarometer Rex, das die Kurse abbildet, kletterte um 2,5 Prozent. Bei Unternehmensanleihen jedoch ist die Bilanz durchwachsen. Wenn die Börse fällt, weil Investoren eine Rezession fürchten, beantworten sie auch die Gretchenfrage jedes Anleihekäufers („Kann das Unternehmen seine Schulden wieder zurückzahlen?“) skeptischer.

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Zweifel in der Baisse

Der August-Crash zeigt, an wem Anleger zweifeln – und an wem nicht. Am wenigsten an Unternehmen, die kaum von der Konjunktur abhängen (Merck, Linde, Südzucker). Hier gibt es derzeit aber nur Magerrenditen. Fette Prozente locken am unteren Ende der Tabelle.

Attraktives Mittelfeld

Doch die Crash-Verluste sind ein Warnsignal. Wenn Anleihen in einem Monat mehr als ein Zehntel ihres Werts verlieren, wachsen Zweifel an der Rückzahlungsfähigkeit des Schuldners.

Mit moderaten Renditen fahren Anleger am besten. Die meisten Anleihen, die derzeit drei bis fünf Prozent bieten, hielten sich. Und wenn sie etwas mehr verloren (FMC, Sixt), sind das Kaufgelegenheiten. Unter den Aktien verloren zahlreiche führende Konzerne (BMW, Daimler) massiv an Wert, ihre Anleihen aber liefen gut. Auch das ist ein Signal – nicht pro Anleihe, sondern pro Aktien: Es deutet auf finanziell stabile Unternehmen, die es an der Börse derzeit eher billig gibt.

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