Aktien, Zertifikate, Anleihen und Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Zertifikate, Anleihen und Fonds: Die Anlagetipps der Woche

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Gute Aussichten. Der Frankfurter Flughafen ist auf Rekordkurs

Gute Aussichten für die Anleihe des Frankfurter Flughafens und für polnische Wertpapiere. Auch die Aktie der Universal Corporation und der Fond der Invesco Japanese Equity Advantage bringen eine stattliche Dividende. Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds für die private Geldanlage.

Anleihentipp - Fraport: Noch Luft nach oben

Allein im Juni fertigte der Frankfurter Flughafen 5,4 Millionen Passagiere ab. Das ist bisheriger Rekord für diesen Sommermonat. Das in der ersten Jahreshälfte verzeichnete Passagieraufkommen von 27,4 Millionen Fluggästen war ebenfalls das höchste in der Geschichte des Frankfurter Airports. Kein Wunder, eröffnete Fraport erst im Oktober vergangenen Jahres die neue Landebahn Nordwest. Durch die neue Asphaltpiste sind anstelle von 90 bis zu 126 Flugbewegungen pro Stunde möglich. Prognostiziert sind denn auch bei einer Vollauslastung bis zu 90 Millionen Fluggäste im Jahr. Davon ist der Frankfurter Airport trotz historischen Rekords aber noch weit entfernt. Die Zahl der Flugbewegungen in den ersten sechs Monaten des Jahres bewegte sich mit 238 362 Starts und Landungen annähernd auf Vorjahresniveau.

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Anleiheinfo: Fraport
Kurs (in Prozent)115,65
Kupon (in Prozent)5,25
Rendite (in Prozent)2,80
Laufzeit bis10. September 2019
WährungEuro
ISINXS0447977801

Zurückgegangen sind im ersten Halbjahr vor allem die Frachtflüge. Das Cargo-Aufkommen sank um 9,8 Prozent auf rund eine Million Tonnen. Die Summe der Höchststartgewichte belief sich – bedingt durch den Wegfall von Frachtflügen – auf 14,2 Millionen Tonnen, was einem Minus von 0,8 Prozent entspricht. Gründe für den Rückgang sind die weltweit unsichere konjunkturelle Lage, die europäische Schuldenkrise sowie das Nachtflugverbot in Frankfurt zwischen 23 Uhr abends und 5 Uhr früh.

Das Bundesverfassungsgericht wies erst kürzlich eine Revision des Landes Hessen zurück, das in dieser Zeit auch Starts und Landungen erlauben wollte. Während die Deutsche Lufthansa mit diesem Urteil nicht leben kann und will, ist Fraport damit ganz zufrieden. Es hätte schlimmer für den Flughafenbetreiber kommen können. Die Deutsche Lufthansa ist an Fraport mit 9,9 Prozent beteiligt. Das Land Hessen hält 31,5 Prozent und die Stadtwerke 20,1 Prozent. Dem Anleiheanleger bringt das eine gewisse Sicherheit.

Auch sonst steht Fraport nicht schlecht da. Die Frankfurter verbesserten im ersten Quartal 2012 ihre Eigenkapitalquote im Vergleich zum Bilanzstichtag 2011 um 0,3 auf 29,3 Prozent. Insgesamt standen Ende März 2,9 Milliarden Euro Eigenkapital in der Bilanz. Die langfristigen Schulden sanken um 1,7 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Durch eine Umschuldung stiegen die kurzfristigen Schulden dagegen um 22,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Aktuell hat keine Ratingagentur Fraport auf dem Schirm. Datenanbieter Bloomberg schätzt die Ausfallwahrscheinlichkeit von Fraport innerhalb der nächsten zwölf Monate auf 0,28 Prozent.

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