Aktien, Zertifikate, Anleihen und Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Zertifikate, Anleihen und Fonds: Die Anlagetipps der Woche

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Der Autovermieter Sixt steht gut da

Sixt möchte in den USA expandieren. Dort ist der Autoverleiher mit der frechen Werbung noch ein Nobody. Und braucht daher viel Geld. Aktien, Anleihen und Zertifikate für die private Geldanlage.

Anleihentipp Sixt: Die Flotte wächst

Für seine gleichsam amüsante wie aggressive Werbung ist der Autovermieter Sixt aus Pullach bei München bekannt. Setzt die Konkurrenz wie im jüngsten Fall ein Carsharing-Portal für private Pkws aus Aachen auf ähnliche Mittel, verstehen Sixts Juristen keinen Spaß. Dem Portal Tamyca, das seine Preise für private Autos mit den Mietwagen von Sixt verglich, verbot das Landgericht München nun seine Werbekampagne. Das Geschäftsmodell mag nicht so recht zu Sixt passen, sonst hätte der Autovermieter das kleine Startup vielleicht einfach übernommen. Bis 2015 will Sixt durch Übernahmen schließlich die Nummer eins in Europa sein und die Konkurrenz Avis, Europcar und Hertz überholen. In Deutschland und Österreich ist man schon Marktführer.

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Anleiheninfo: Sixt
Kurs (in Prozent)100,31
Kupon (in Prozent)3,75
Rendite (in Prozent)3,69
Laufzeit bis16.Mai 2018
WährungEuro
ISINDE000A1PGPF8

In den USA ist Sixt dagegen noch ein Nobody. Das will der Vorstandschef Erich Sixt zwar künftig ändern, weiß aber auch, dass Sixt dazu einen langen Atem braucht – und natürlich Geld. Es lockt jedoch mit dem US-Markt mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar die größte Leihwagenbörse der Welt.

Mit der Mitte Mai ausgegebenen Anleihe sammelte Sixt für seinen Wachstumskurs bereits 250 Millionen Euro ein. Das Papier war seinerzeit stark überzeichnet. Rückzahlung ist 2018, die Stückelung liegt bei 1000 Euro. Auf ein Rating von Sixt muss der Anleiheanleger zwar verzichten, dafür schnitt der Autovermieter zuletzt aber besonders gut ab. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Konzern einen Vorsteuergewinn von rund 139 Millionen Euro und verbuchte damit so viel wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

Das Ergebnis vor Steuern im ersten Quartal 2012 lag mit 26 Millionen Euro auch nur leicht unter dem bereinigten Vorjahreswert und über dem Wert des Schlussquartals 2011, sodass davon auszugehen ist, dass Sixt 2012 auf Vorjahresniveau abschließen wird, wenn auch der Rekord vermutlich nicht eingestellt wird, wie auch Erich Sixt befürchtet. Grund dafür sind vor allem die Anlaufkosten für den Wachstumskurs, also den Aufbau des Vermietgeschäfts in den USA und das neue Premium-Carsharing- Angebot Drive Now (Joint Venture von Sixt und BMW).

Sixt ist heute schon in mehr als 100 Ländern vertreten und beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter (ohne die Lizenznehmer). Das Eigenkapital beträgt beruhigende 606 Millionen Euro, was immerhin 26 Prozent der Bilanzsumme entspricht und damit Sixt zufolge klar über dem Branchendurchschnitt der deutschen Vermiet- und Leasingbranche liegt.

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