Aktienanalyse Amazon: Wann sich ein Aktieneinstieg lohnt

Aktienanalyse Amazon: Wann sich ein Aktieneinstieg lohnt

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Amazon: Viel Platz für ewiges Wachstum?

von Anton Riedl

Die Aktie ist teuer und spekulativ, aber sehr stark in ihrem Aufwärtstrend. Wer an die Erfolgsstory von Amazon-Chef Jeff Bezos glaubt, kann noch einsteigen – am besten an schwachen Tagen und mit nicht zu hohem Einsatz.

Mit einem Börsenwert von 365 Milliarden Dollar gehört Amazon derzeit zu den wertvollsten Börsenunternehmen weltweit. Zwar sind die Spitzenunternehmen Apple und Google/Alphabet, die auf mehr als 500 Milliarden Dollar kommen, noch nicht erreicht; doch klassische High-Techs hat das Unternehmen des rührigen Jeff Bezos bei weitem überflügelt. Derzeit sind alle Amazon-Aktien mehr wert als IBM und Intel zusammengenommen.

PremiumAmazon Jeff Bezos’ ewige Wachstumsformel

Jeff Bezos arbeitet an der Verwirklichung seines Traums: an einem Konzern, der keine Grenzen kennt. Amazon ist ein Unternehmen im Zustand permanenter Revolution.

Jeff Bezos Quelle: Presse

Die enorme Marktkapitalisierung von Amazon ist das Ergebnis einer atemberaubenden Aufwärtsentwicklung. In der ersten Phase nach dem Börsengang 1997 bis zur Spitze der Jubelhausse im Jahr 2000 hat sich Amazon fast versechzigfacht. Wie bei anderen Hightechs auch folgte danach der Zusammenbruch. Doch im Gegensatz zu ehemaligen Internet-Überfliegern wie America Online oder Yahoo, war dies für Amazon nur eine vorübergehende Bereinigung. Indem das anfängliche Produktspektrum von Büchern und CDs immer weiter ausgebaut wurde, ist Amazon heute ein umfassender Handelskonzern, der einen einzigartigen Mix aus Marktposition, aggressivem Wettbewerb und den Chancen des Internets bietet. Amazon-Aktien haben sich seit ihrem Tiefpunkt Ende 2001 verhundertfacht – und noch immer gibt es keine Anzeichen dafür, dass der langfristige Aufschwung abbricht.

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Im Gegenteil: Gerade jetzt sieht es so aus, als ob Amazon noch einmal an Dynamik zulegt. Von 2013 bis 2015 kam es zu einer Verlangsamung der Wachstumsraten. Doch nach 30 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal 2016 könnte das gesamte Geschäftsvolumen in diesem Jahr nun wieder stärker zulegen. Die Schätzungen liegen bei einem Anstieg von 107 Milliarden auf mehr als 135 Milliarden Dollar.

Atemberaubender Anstieg: Amazon-Aktie seit Börsengang 1997. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Atemberaubender Anstieg: Amazon-Aktie seit Börsengang 1997. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Dabei kommt eine bemerkenswerte Entwicklung dazu. Im ersten Halbjahr kletterte der Reingewinn von Amazon stärker als erwartet auf 1,4 Milliarden Dollar. Selbst nach strenger amerikanischer Rechnungslegung (Gaap) könnten in diesem Jahr an die 2,8 Milliarden Dollar netto bleiben. Das wäre das erste Mal in der Geschichte von Amazon, dass unterm Strich überhaupt ein mehrfacher Milliardengewinn zustande käme. In den frühen 2000er-Jahren hat Amazon netto überhaupt nichts verdient. Und auch noch bis vor wenigen Jahren bekamen Anleger Geschäftsabschlüsse präsentiert, bei denen allenfalls ein paar hundert Millionen Dollar auf der Plusseite standen.

Der dritte Fortschritt, der den Aktienanstieg von Amazon untermauert, ist die Finanzierung. In seiner frühen Boom-Zeit hatte Amazon sogar negatives Eigenkapital, auch später war die Bilanz eher mager. Jetzt aber, in den Büchern zum 30. Juni, stehen 25 Prozent Eigenkapitalquote. Die Cash-Reserven liegen bei acht Milliarden Dollar. Selbst für einen traditionellen Händler wären das keine schlechten Werte.

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