Aktienrückkauf: Microsoft umwirbt die Anleger

Aktienrückkauf: Microsoft umwirbt die Anleger

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Microsoft umwirbt seine Anleger mit einer höheren Dividende. Die Nachfolge Ballmers dürfte trotzdem für Diskussionen sorgen.

Der US-Softwareriese bezirzt seine Anleger mit einer höheren Dividende und einem Aktienrückkaufprogramm. Dennoch dürfte es auf dem Investorentreffen am Donnerstag Diskussionen geben.

Der US-Konzern Microsoft versucht, bei seinen Anlegern gut Wetter zu machen. Gerade vor den anstehenden zukunftsweisenden Weichenstellungen bemüht sich das Unternehmen um gute Stimmung bei den Investoren. Stärker als von Analysten erwartet will der US-Softwareriese seine Quartalsdividende erhöhen. Außerdem kündigte Microsoft ein Aktienrückkaufprogramm an.

Microsoft-Aktien legten daraufhin an der Wall Street zu und zogen am Dienstag stärker als der Gesamtmarkt um 0,9 Prozent an. Jetzt warten die Anleger mit besonderer Spannung auf ein Investorentreffen am Donnerstag.

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Zwei heiße Themen stehen dabei im Mittelpunkt. Zum einen erhoffen sich die Aktionäre neue Informationen über die Nachfolge von Microsoft-Chef Steve Ballmer, der im August seinen Rückzug binnen eines Jahres angekündigt hatte. Berichten zufolge favorisieren die Microsoft-Aktionäre den bisherigen Vorstandsvorsitzenden von Ford, Alan Mulally, oder Computer Science-Chef Mike Lawrie. Allerdings gilt seit der Nokia-Übernahme auch der Chef des finnischen Handykonzerns, Stephan Elop, als möglicher Ballmer-Nachfolger.

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Genau die kürzlich beschlossene Übernahme des Nokia -Handygeschäfts für 5,4 Milliarden Euro dürfte der zweite Punkt sein, der auf dem Investorentreffen für Debatten sorgt. Die Aussicht auf eine höhere Dividende dürfte die Gemüter allerdings beruhigen. Das Management schraubte die Quartalsausschüttung um fünf auf 28 Cent je Aktie hoch. Außerdem kündigte es ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 40 Milliarden Dollar an, das ein zum Monatsende ablaufendes in der selben Größenordnung ersetzen soll. Anleger hoffen darauf, dass der Kurs von der sinkenden Zahl der Aktien profitiert.

"Wir betrachten dies als weiteren Hinweis darauf, dass sich bei Microsoft in der Unternehmensführung etwas ändert", erklärte Analyst Rick Sherlund von Nomura Securities. "Davon könnten unserer Einschätzung nach die Aktionäre in den nächsten sechs bis zwölf Monaten profitieren." Investoren hatten in den vergangenen Jahren wiederholt gefordert, dass Microsoft besser Geld an die Anteilseigner weiterreicht als es in Randprojekte zu stecken.

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