Aktientipp: Abbott Laboratories: Die Einzelteile sind wertvoller als das Ganze

Aktientipp: Abbott Laboratories: Die Einzelteile sind wertvoller als das Ganze

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Abbott Laboratories: Mehr als 20 Medikamente in der Pipeline.

Bis Ende des Jahres soll die bisherige Abbott Labs in zwei börsennotierte Gesellschaften aufgeteilt werden. Wer heute Aktien von Abbott Laboratories kauft, wird nach der Aufspaltung an beiden Gesellschaften beteiligt sein. Das lohnt sich.

Mit Hochdruck arbeiten die Manager des amerikanischen Pharmakonzerns Abbott Laboratories an der Aufspaltung. Bis Ende des Jahres soll die bisherige Abbott Labs in zwei börsennotierte Gesellschaften aufgeteilt werden. Abbott setzt darauf, dass der Marktwert der beiden Spezialunternehmen an der Börse höher eingeschätzt wird als der Gesamtkonzern bisher. Der Konglomeratsabschlag, der an der Börse für breit angelegte Mischkonzerne üblich ist, soll aufgeholt werden.

Unter dem neuen Namen AbbVie wird das Geschäft mit patentgeschützten Arzneimitteln konzentriert. Die wichtigsten Produkte sind die bisherigen Blockbuster Humira (gegen Arthritis), Lupron (gegen Krebs) oder Synagis (gegen Atemwegserkrankungen). Dazu hat Abbott mehr als 20 neue Präparate in der Forschung. Schwerpunkt sind Medikamente gegen Krebs, Hepatitis, multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson. In diesem Jahr sollte in diesem Geschäft mehr als 18 Milliarden Dollar Umsatz zusammenkommen.

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Das zweite Unternehmen wird weiter Abbott heißen. Hier werden die Geschäftsbereiche Generika, Medizintechnik, Diagnostik und medizinische Ernährung weitergeführt. Stärker als bisher wird Abbott in den Schwellenländern expandieren. Deren Umsatzanteil könnte in diesem Jahr gut 40 Prozent erreichen. Insgesamt dürfte Abbott hier mehr als 22 Milliarden Dollar Umsatz erzielen.

Geführt werden beide Unternehmen vom bisherigen Management. Das bürgt für Kontinuität. Immerhin, Abbott gehört zu den stabilsten Wachstumsunternehmen in Amerika. Wenn der Umsatz beider Unternehmen in diesem Jahr zusammengerechnet mehr als 40 Milliarden Dollar erreichen wird, hat er sich seit 2004 verdoppelt. Die Nettomarge vom Umsatz hielt sich bisher zwischen 18 und 20 Prozent. Danach dürfte Abbott in diesem Jahr unterm Strich gut 7,5 Milliarden Dollar verdienen.

Wer heute Aktien von Abbott Laboratories kauft, wird nach der Aufspaltung an beiden Gesellschaften beteiligt sein. Der genaue Aufteilungsfaktor steht noch nicht fest, dürfte aber angesichts der ähnlichen Geschäftsgröße nicht wesentlich von einer hälftigen Teilung abweichen.

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