Aktientipp: AkzoNobel: Wal-Mart-Vertrag bringt Farbe in den Kurs

Aktientipp: AkzoNobel: Wal-Mart-Vertrag bringt Farbe in den Kurs

Zuletzt konnte der Farben- und Lackhersteller seine Margen stabilisieren und hohe Gewinne einfahren. Ein neuer Deal mit Wal-Mart dürfte den Niederländern weitere Gewinne bescheren.

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Grafik: Kursverlauf der AkzoNobel-Aktie 2007-2011

Mit einem Gewinnsprung um 58 Prozent auf 128 Millionen Euro schafft der niederländische Chemiekonzern AkzoNobel im ersten Quartal einen glänzenden Jahresstart. Das Ergebnis belegt, dass Akzo bei seinem Kernproblem vorankommt: Nachdem das Unternehmen bisher schwer unter teuren Rohstoffen gelitten hat, kann Akzo diese Last zunehmend auf seine Kunden überwälzen. Damit wird Akzo seine Margen stabilisieren und angesichts steigender Umsätze deutlich mehr verdienen als bisher. Nach 754 Millionen Euro Nettogewinn 2010 sind in diesem Jahr bis zu 900 Millionen Euro möglich. Den Aktien der Niederländer dürfte das weitere Kursgewinne bescheren.

Akzo ist Marktführer für Farben und Lacke – und hier ziehen die Bestellungen an; sei es von Automobilherstellern, aus dem Schiffsbau oder der Bauwirtschaft. Auch das konsumnahe Geschäft (etwa mit Dulux-Farben) belebt sich. Ein Meilenstein ist ein Vertrag mit dem US-Einzelhandelsriesen Wal-Mart, der in 3500 Märkten nun Akzo-Farben anbietet.

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Starkes Wachstum in den Schwellenländern

Am stärksten wächst Akzo in den Schwellenländern. In der chinesischen Hafenstadt Ningbo wird eine weitere Fabrik für Spezialchemikalien gebaut, in Brasilien zieht Akzo eine neue Anlage zur Belieferung der Papierindustrie hoch. Schon bisher macht Akzo mehr als ein Drittel seines Geschäfts in Schwellenländern. Die zweistelligen Zuwachsraten, die Akzo hier erzielt, machen das langfristige Ziel realistisch: Bis 2015 will Akzo den Gesamtumsatz von 14,6 Milliarden Euro (2010) auf bis zu 20 Milliarden Euro erhöhen.

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