Aktientipp: Amgen: Pipeline gefüllt mit Cash und Medizin

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Amgen: Blockbuster Aranesp und Epogen sorgen für Umsatzsteigerung

Warum die Aktie des weltgrößten Biotechkonzerns Amgen für Anleger interessant ist.

Die Perspektiven für den weltgrößten Biotechkonzern, das Klumpenrisiko in seinem Produktportfolio zu entschärfen, verbessern sich zusehends. Noch erwirtschaftet Amgen rund 30 Prozent seiner Erlöse – das Management stellt für 2011 einen Umsatz von 15,4 bis 15,6 Milliarden Dollar in Aussicht – mit den Blockbustern Aranesp und Epogen, die zur Behandlung von Blutarmut bei Dialyse- und Krebspatienten eingesetzt werden. Gut ein Drittel entfällt auf die bei Immunschwäche verabreichten Medikamente Neulasta/Neupogen, etwa ein Viertel auf den Entzündungshemmer Enbrel. Weil diese Blockbuster bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt sind, stößt das Wachstum an Grenzen, zumal ihr Patenschutz 2014 ausläuft. Allerdings üben Nachahmerprodukte biotechnologisch hergestellter Medikamente, sogenannter Biosimilars, einen weit geringeren Margendruck auf das Originalmedikament aus als Generika in der chemischen Pharmaindustrie. Ihre Entwicklung ist wesentlich kostspieliger und aufwendiger. Den Patentabläufen begegnet Amgen zudem mit vielversprechenden neuen Medikamenten. Vor einem Jahr erhielt Amgen die Zulassung für den Wirkstoff Denosumab gegen Knochenschwund. Die beiden ersten mit dem Wirkstoff eingeführten Medikamente Prolia und Xgeva kamen im dritten Quartal 2011 auf einen gemeinsamen Umsatz von 153 Millionen Dollar. Mit den Indikationen zur Behandlung von altersbedingter Osteoporose (Prolia) und Knochenmetastasen (Xgeva) bewegt sich Amgen in einem Milliardenmarkt. In der Pipeline stecken drei weitere potenzielle Krebsmedikamente in fortgeschritten Entwicklungsstadium.

Hinzu kommen Wirkstoffe gegen Asthma, Arthritis, Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Amgen verfügt mit einer Nettoliquidität von 3,7 Milliarden Dollar und einem jährlichen freien Mittelzufluss von vier Milliarden Dollar über genügend Mittel, die Pipeline via Zukäufe aufzufüllen und kontinuierlich Dividenden zu zahlen. Im September schüttete der Biotechkonzern erstmals in der 21-jährigen Unternehmensgeschichte eine Quartalsdividende aus. Die gezahlten 28 Cent entsprechen aufs Jahr gerechnet einer Rendite von rund zwei Prozent.

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