Aktientipp: BASF: Vier Prozent Rendite – und das ziemlich sicher

Aktientipp: BASF: Vier Prozent Rendite – und das ziemlich sicher

Nach einem schleppenden Jahresbeginn steigt bei BASF seit März der Absatz wieder. In den Zahlen zum ersten Quartal spiegelt sich das noch nicht wider, hier lag der Nettogewinn mit 1,7 Milliarden Euro ein Viertel unter Vorjahr. Die Mehrheit der Analysten rechnet damit, dass die Ludwigshafener in diesem Jahr netto nicht viel mehr als fünf Milliarden Euro verdienen werden, nach 6,2 Milliarden im Vorjahr. Das könnte sich als zu pessimistisch erweisen.

Mit mehr als 75 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr ist BASF der größte Chemiekonzern der Welt. Dank ihrer führenden Marktstellung konnten die Ludwigshafener bisher Kosten für teure Rohstoffe zu einem Teil über Preiserhöhungen weitergeben. Nach der jüngsten Geschäftsbelebung erhoffen sich die BASF-Manager deutlichere Erhöhungen, um zumindest die Einkaufskosten wieder auszugleichen, was im ersten Quartal im Chemiegeschäft nicht gelang,

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Im wichtigen Markt Nordamerika soll der Umsatz bis 2020 um fünf Prozent pro Jahr zulegen. Bis 2014 soll eine neue Anlage zur Produktion von Ameisensäure anlaufen, ein Grundstoff zur Gewinnung von Gas aus Schiefergestein. In Südamerika baut BASF das Kunststoffgeschäft aus. Vor allem aus der Autoindustrie kommt rege Nachfrage nach Polyamid. In Libyen nahm die Energietochter Wintershall die Förderung wieder auf. Auch wenn die Ölpreise nachgegeben haben, dürften sie auf hohem Niveau bleiben – und Ableger Wintershall ein großer Gewinnbringer im BASF-Konzern.

Mit der Übernahme der schottischen Equateq (dem führenden Hersteller von Omega-3-Fettsäuren) baut BASF seine Position als Zulieferer für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie aus. Das bringt hohe Renditen, die vergleichsweise wenig vom Konjunkturverlauf abhängen.

Ohnehin ist die Aktie nicht nur ein zyklischer Wert, der dem Auf und Ab der Wirtschaft ausgeliefert ist. Selbst in den Krisenjahren 2003 und 2009 verdiente BASF Geld. Spendabel sind die Ludwigshafener auch. Wahrscheinlich gibt es auch nächstes Jahr wieder 2,50 Euro Dividende je Aktie, mehr als vier Prozent Rendite. Und die Ausschüttung ist ziemlich sicher: BASF-Aktien sind seit fast 60 Jahren an der deutschen Börse notiert – und ausgefallen ist die Dividende noch nie.

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