Aktientipp: Coca-Cola: Pepsi abgehängt

Aktientipp: Coca-Cola: Pepsi abgehängt

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Coca-Cola: In Indien und China erzielt das Unternehmen zweistellige Wachstumsraten.

Coke-Aktien sind ein Dauerbrenner. Wer kauft, ist in guter Gesellschaft. Investmentlegende Warren Buffett ist selbst größter Einzelaktionär des Brause-Imperiums.

Nach den Berechnungen des Beratungsunternehmens Interbrand ist die Marke Coca-Cola derzeit 71,9 Milliarden Dollar wert. Coke ist damit seit mehr als zehn Jahren die wertvollste Marke der Welt. Diese Wertschätzung drückt sich auch an der Börse aus. In den vergangenen 15 Jahren wurden Aktien von Coca-Cola durchschnittlich mit einer Gewinnbewertung von 25 gehandelt. Das heißt: Die jeweils für das laufende Geschäftsjahr erwarteten Nettogewinne wurden an der Börse mit dem 25-Fachen bezahlt. Derzeit kostet die Aktie nur das 17-Fache der 2012 erwarteten Gewinne – und dabei bietet Coke gute Aussichten auf steigende Gewinne.

Im vergangenen Jahr hat der amerikanische Brausekonzern seinen Anteil am Heimatmarkt auf über ein Drittel ausgedehnt – auf Kosten des Rivalen Pepsi. Dessen Wende zum Geschäft mit Knabbereien brachte nicht den gewünschten Erfolg, gleichzeitig gab Pepsi im Geschäft mit zuckerhaltigen Getränken Boden preis. Coke dagegen forciert das Heimatgeschäft, weil die USA das einzige westliche Industrieland ist, in dem der Anteil der jungen Bevölkerung zunimmt. Und das ist für Coke die wichtigste Zielgruppe.

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Das gilt erst recht in den Schwellenländern. In China und Indien erzielt Coca-Cola zweistellige Wachstumsraten. In Russland ist Coke am Getränkekonzern Nidan beteiligt; in Saudi-Arabien stiegen die Amerikaner beim Getränkehersteller Aujan ein – ein Sprungbrett für den aufstrebenden Markt Naher Osten. Dabei ist Coke hochrentabel. Wenn in diesem Jahr rund 9,2 Milliarden Dollar Nettogewinn zusammenkommen, sind das bei wahrscheinlich 48 Milliarden Dollar Umsatz an die 20 Prozent Rendite. Es gibt weltweit nur wenige Großkonzerne, die solche Gewinnspannen auf Dauer erzielen. Damit wächst das Eigenkapital. In diesem Jahr können es bis Dezember 35 Milliarden Dollar werden. Coke-Aktien sind ein Dauerbrenner. Wer kauft, ist in guter Gesellschaft. Investoren-Legende Warren Buffett hat seine ersten Cola-Aktien 1989 gekauft, das zweite Paket 1994. Aus den 1,3 Milliarden Dollar von damals wurden bis heute 14 Milliarden, und Buffett ist mit 8,8 Prozent größter Einzelaktionär des Brause-Imperiums.

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