Aktientipp: Hannover Rück: Rentabel durch Turbulenzen steuern

Aktientipp: Hannover Rück: Rentabel durch Turbulenzen steuern

Die Aussicht auf Gewinne wie in den guten Jahren 2007, 2009 und 2010 ist realistisch und macht die Aktie der Hannover Rück für Anleger interessant.

Mit mehr als 3,5 Milliarden Euro Prämieneinnahmen (plus zwölf Prozent) schnitt die Hannover Rückversicherung im ersten Quartal besser ab als erwartet. Netto blieben 261 Millionen Euro, eine Verfünffachung gegenüber Vorjahr. Diese Steigerung lässt sich natürlich nicht auf das gesamte Jahr hochrechnen, da 2011 wegen der Atomkatastrophe in Japan für Rückversicherer sehr teuer war. Doch die Aussichten auf Gewinne wie in guten Jahren (2007, 2009 und 2010) ist realistisch und macht die Aktie der Hannover Rück interessant. Die Niedersachsen verdienten damals durchschnittlich 735 Millionen Euro pro Jahr.

Wegen der Großschäden 2011 ist bei den Kunden (den Erstversicherungen) der Bedarf an Rückversicherung gestiegen. Bei vielen Neuverträgen konnte die Hannover Rück nun höhere Prämien durchsetzen. In den USA um bis zu 15 Prozent, in Südkorea um bis zu 20 Prozent, in Japan kam es zu Verdopplungen. Das gesamte Prämienvolumen sollte in diesem Jahr über den 12,1 Milliarden Euro von 2011 liegen.

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Bleiben Großschäden in diesem Jahr aus, wird der operative Gewinn erheblich über Vorjahr liegen. Die Einnahmen aus Kapitalanlagen werden zwar in den nächsten Monaten nicht mehr so stark zulegen wie im ersten Quartal – hier führten Sondereffekte aus Derivaten zu einem Gewinnsprung. Dennoch kommt es den Niedersachsen zugute, dass sie den Anteil von (riskanten) Bankanleihen im vergangenen Jahr zurückgefahren haben.

Wenn die Hannover Rück netto rund 700 Millionen verdienen würde, wären das je Aktie 5,80 Euro. Bei einer Ausschüttungsquote von 35 bis 40 Prozent wäre die bisherige Dividende (2,10 Euro je Aktie) gesichert. Und sollten die Niedersachsen 2012 wirklich wie in den Top-Jahren verdienen, wäre eine Erhöhung der Dividende wahrscheinlich.

Aktien wie die Hannover Rück bergen ein Grundrisiko, weil sich große Katastrophen und die daraus entstehenden Schadenszahlungen nicht vorhersehen lassen. Dass die Hannover Rück in den vergangenen zehn Jahren ihr Eigenkapital von 2,9 Milliarden Euro auf 7,3 Milliarden mehr als verdoppelt hat, zeigt aber, wie erfolgreich die Niedersachsen durch Turbulenzen steuern.

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