Aktientipp: Imperial Tobacco: Raucher sterben nie aus

Aktientipp: Imperial Tobacco: Raucher sterben nie aus

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Imperial Tobacco: Auf Raucher ist Verlass

Warum die WirtschaftsWoche die Aktie des britischen Tabakkonzerns Imperial Tobacco empfiehlt.

Wenn es stressig wird, dann muss man sich beruhigen. Raucher greifen zur Kippe, Investoren zu Tabakaktien. Warum? Weil auf Raucher eben Verlass ist. Raucher sterben nie aus – trotz staatlich verordneter Rauchverbote, drastischer Tabaksteuererhöhungen und Kampagnen von radikal-fundamentalistischen Anti-Raucher-Organisationen. Raucher sind verlässliche Kunden, weil ihre Genusssucht nur gering vom Produktpreis beeinflusst wird. Das bedeutet nicht, dass der Preis überhaupt keine Rolle spielt, aber eben eine wesentliche geringere als in anderen Konsumbereichen. Schon richtig. Der globale Tabakmarkt verspricht, abgesehen von einzelnen Schwellenländern in Afrika, Nahost und Asien, kein dramatisches Wachstum mehr, dafür aber Konsolidierungsfantasie. Und die Sorge, dass die Tabakindustrie von milliardenschweren Klagen ins Jenseits befördert wird, war eigentlich schon immer Dampfplauderei. Wer schlachtet schon die Kuh, die er endlos melken kann. Allein in Deutschland finanzieren Raucher den Bundeshaushalt über die Tabaksteuer mit fast 14 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer, die auf den Gesamtpreis einer Schachtel aufgeschlagen wird. Tabakaktien punkten bei Investoren vor allem, weil man sich bei ihnen auf weitgehend stabile und hohe Mittelzuflüsse einstellen kann sowie auf einen steten Fluss an Dividenden. Das ist nicht so schlecht in unsicheren Zeiten wie diesen.

Weniger Zigaretten, mehr Umsatz

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Imperial Tobacco stieg 2008, nach der 12,6 Milliarden Euro schweren Übernahme des französisch-spanischen Konkurrenten Altadis, zum weltweit fünftgrößten und in Europa zum zweitgrößten Tabakkonzern auf. Für das Geschäftsjahr 2010/11 (30. September) erhöhten die Briten, zu deren Marken Davidoff, Drum, Gauloises Blondes, West, Fortuna, Gitanes und John Player Special gehören, die Dividende um 13,8 Prozent auf 95,1 Pence. Das entspricht derzeit einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent. Imperial setzte 1,5 Prozent weniger Zigaretten ab, der Umsatz stieg jedoch um 3,7 Prozent auf 29,2 Milliarden Pfund Sterling. Daraus zogen die Briten 2,64 Milliarden Pfund operativen Gewinn. Der Gewinn pro Aktie verbesserte sich um 19,4 Prozent auf 177,3 Pence.

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