Aktientipp: Jaguar Mining: Aufholpotenzial für Gold im Boden Brasiliens

Aktientipp: Jaguar Mining: Aufholpotenzial für Gold im Boden Brasiliens

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Grafik: Kursverlauf der Jaguar-Mining-Aktie 2009-2011

Die Aktie des Goldproduzenten Jaguar Mining bietet hohe Renditechancen - birgt aber auch ein hohes Risiko. Eine Einschätzung.

Goldminenaktien legten gegen den allgemeinen Abwärtstrend zuletzt zu. Der Branchenindex Nyse Arca Gold Bugs sprang auf ein Allzeithoch. Die Gewinn- und Substanzbewertungen vieler Schwergewichte im Goldbergbau sind nach wie vor sehr attraktiv. Die Gesamtkosten je geförderter Unze Gold liegen im Branchenschnitt etwa bei 1100 Dollar. Verkauft werden kann Gold für gut 1800 Dollar pro Unze. Mit dem steigenden Goldpreis steigt auch der Wert der Goldreserven. Zudem können die Minen immer mehr Vorkommen, die bisher nicht als wirtschaftlich abbaubar eingestuft werden, in sichere Reserven umgruppieren.

Für Anleger erste Wahl bleiben die Aktien großer Goldkonzerne mit einem regional breit diversifizierten und langlebigen Minenportfolio. Kleinere Goldproduzenten und -explorationsgesellschaften bergen ein höheres Risiko und sollten deshalb nur in kleinen Dosen gekauft werden – etwa Jaguar Mining.

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Die an der Börse mit gut 500 Millionen Dollar bewertete US-Gesellschaft besitzt in Brasilien Minenrechte auf einer Gesamtfläche von 274.000 Hektar. Jaguar betreibt bereits drei Minen im südlichen Bundesstaat Minas Gerais. Im ersten Halbjahr 2011 konnten rund 80 000 Unzen gewonnen und für durchschnittlich 1447 Dollar pro Unze verkauft werden.

Für das Gesamtjahr 2011 ist ein Produktionsanstieg in Richtung 200.000 Unzen geplant, nach 138.000 Unzen im Vorjahr. Gutes Wachstumspotenzial verspricht das Gurupi-Projekt im nördlichen Bundesstaat Maranhão. Dort sollen von 2013 an jährlich knapp 150.000 Unzen gefördert werden. Läuft alles nach Plan, könnte Jaguars Gesamtfördermenge dann auf gut 400 000 Unzen anziehen. Gut 55 Prozent der bisher ermittelten Goldreserven von 4,3 Millionen Unzen lagern in Gurupi. Gegen Jaguar lief in den vergangenen Jahren die Stärke der brasilianischen Währung Real. Dieser wertete zum Dollar seit 2006 auf, von 2,17 auf 1,59 Reais. Vor allem der negative Währungstrend trieb die operativen Förderkosten auf zuletzt knapp 800 Dollar pro Unze. Aktuell zeichnet sich von der Währungsseite eine gewisse Entspannung ab. Die geplante Ausweitung der Produktion sollte bei den Kosten zudem positive Skaleneffekte bringen.

Die WirtschaftsWoche bewertet die Jaguar-Mining-Aktie mit einem Chance-/Risikoverhältnis von  10/9 (von 10).

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