Aktientipp: Marubeni: Japaner liefern mehr Getreide nach China

Aktientipp: Marubeni: Japaner liefern mehr Getreide nach China

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Grafik: Kursverlauf der Marumebi-Aktie 2007-2010

Dank einer neuen Parnerschaft mit China könnte das japanische Tradiotionshaus Marubeni bald zu den weltgrößten Agrarhändlern aufsteigen. Anleger sollten sich die Aktie genauer ansehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg avancierten die großen Handelshäuser zum Inbegriff für die ökonomische Macht und Überlegenheit Japans. Gehandelt wurde mit allem, was das rohstoffarme Japan für den Wiederaufbau und die Modernisierung benötigte. Der Crash am japanischen Aktienmarkt 1990 deckte ihre Schwächen auf. Billige Kredite hatten die großen Händler zu Ausflügen in unrentable Geschäftsfelder verleitet. Großkunden aus der Auto- und Elektroindustrie fingen an, den Vertrieb ihrer Produkte auf den Exportmärkten selbst zu organisieren. Nach der Asienkrise schien die Zeit der japanischen Handelshäuser endgültig abzulaufen. Doch die einstigen Eckpfeiler der Japan AG erwiesen sich als anpassungsfähig. Es wurde fieberhaft restrukturiert, die Suche nach neuen Geschäftsfeldern zeigte Erfolge. Geholfen hat der zur Jahrtausendwende einsetzende Rohstoffboom. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung und des abflachenden Wachstums in der Heimat verlagern die Handelshäuser ihr Geschäft stärker auf das Ausland. Marubeni ist das drittgrößte japanische Handelshaus hinter Itochu und Sumitomo. Zur Halbzeit des Ende März 2011 endenden Geschäftsjahres stieg das Transaktionsvolumen um 20 Prozent auf 4551,9 Milliarden Yen oder umgerechnet gut 41 Milliarden Euro, der Nettogewinn verbesserte sich um 36 Prozent auf 68,6 Milliarden Yen.

Gute Ausgangsposition

Das 1858 gegründete Traditionshaus sieht wegen des wachsenden Nahrungsmittelbedarfs in China und anderen Schwellenländern besonders im internationalen Handel von Agrarrohstoffen große Wachstumschancen. Gemessen am Volumen, ist Marubeni bereits der weltweit sechstgrößte Getreidehändler. Binnen fünf Jahren verdoppelte sich das jährliche Verladevolumen von Getreide auf 20 Millionen Tonnen. Davon entfallen bereits neun Millionen Tonnen auf den chinesischen Markt. Dort sicherte sich Marubeni die staatlich kontrollierte China Grain Corporation als Partner – eine gute Ausgangsposition, um in die Top 5 der globalen Agrarhändler aufzusteigen: China Grain verwaltet die Nahrungsmittelreserven der chinesischen Regierung.

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