Aktientipp: Novartis: Blutdruck senken steigert Gewinn

Aktientipp: Novartis: Blutdruck senken steigert Gewinn

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Grafik: Kursverlauf der Novartis-Aktie 2006-2011

Beim Pharmakonzern Novartis sorgen acht Medikamente für einen Großteil des Umsatzes und starke Rendite. Jetzt legen die Schweizer nach und steigern die Margen.

Acht Medikamente des Pharmakonzerns Novartis haben im ersten Quartal jeweils mehr als 250 Millionen Dollar Umsatz eingebracht. Auf das ganze Jahr hochgerechnet, wären das jeweils mehr als eine Milliarde Dollar. Mit diesen acht potenziellen Blockbustern (führend Diovan gegen zu hohen Blutdruck, Glivec gegen Krebs und Lucentis gegen Augenkrankheiten) ist Novartis im Kerngeschäft mit klassischen Pharmazeutika so stark wie kein Zweiter in der Branche. Und die Rendite stimmt: Novartis holt mit seinen Medikamenten gegen zentrale Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Probleme und Nervenleiden nicht nur 55 Prozent seiner Umsätze, sondern sogar 70 Prozent seiner operativen Gewinne.

Da Novartis gleich mehrere Blockbuster hat, lässt es sich leichter verkraften, wenn eines der Massenmedikamente seinen Patentschutz verliert. Beim Blutdrucksenker Diovan wird das im Herbst in mehreren europäischen Ländern der Fall sein. Umso wichtiger ist es, dass Novartis nachlegt – und das tun die Schweizer mit einer umfangreichen Forschungsabteilung: In der Pipeline stecken derzeit 25 neue Präparate, bei mehr als 30 Medikamenten wird nach neuen Anwendungen geforscht. Zu den jüngsten Hoffnungsträgern zählt das Medikament Gilenya gegen multiple Sklerose, das vor Kurzem die Zulassung in der EU bekommen hat. Dank der neuen Produkte dürfte No-vartis in diesem Jahr im reinen Pharmageschäft mindestens die sieben Prozent Zuwachs schaffen, die das Forschungsinstitut IMS Health für die Branche insgesamt erwartet.

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Starkes Generikageschäft

Über den gesamten Konzern gerechnet, wird Novartis noch mehr wachsen. Verantwortlich dafür ist zum einen das starke Generikageschäft (16 Prozent Umsatzanteil), das im ersten Quartal um 15 Prozent mehr Umsatz machte. Zum anderen wird sich erstmals der Zukauf des Augenspezialisten Alcon im Jahresabschluss niederschlagen.

Insgesamt dürfte Novartis in diesem Jahr den Umsatz von 50,6 Milliarden Dollar auf über 55 Milliarden erhöhen. Da die Margen steigen, wird der Gewinn aller Voraussicht nach stärker zulegen. In Landeswährung gerechnet, kann er gut 5,50 Schweizer Franken erreichen.

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