Aktientipp: Reckitt Benckiser: Eher ein Risiko, keine Aktien zu halten

Aktientipp: Reckitt Benckiser: Eher ein Risiko, keine Aktien zu halten

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Calgon Tablette von Reckitt Benckiser: Gespült wird immer

Der Konsumgüterhersteller Reckitt Benckiser liefert stets Umsatz-, Gewinn,- und Dividendenwachstum. Das macht die Aktie interessant.

Für eine überschuldete Wirtschaft ist es Gift, wenn die Vermögenspreise fallen. Dann sind die Kredite nicht mehr gedeckt und verwandeln sich rasch in faule Kredite. Das wollen die Notenbanken mit allen Mitteln verhindern, indem sie die Preise für Vermögensgüter stützen und nach oben drücken. Nun hat es den Anschein, als gebe es einen unausgesprochenen Konsens unter Finanzleuten, Politikern und Notenbankern, die überfällige Entschuldung über Inflation herbeizuführen, also die Zinsen dauerhaft unter der Inflationsrate zu halten. Weil Zinssparer in diesem Szenario real ärmer werden, sollten Aktien als liquide Sachwertanlage auf Dauer besser abschneiden. Tatsächlich dürfte es wohl ein größeres Risiko sein, keine Aktien zu halten. Allerdings sollten es Aktien von Gesellschaften sein, die es schaffen, ihre mit der Inflation anziehenden Kosten auf die Kunden abzuwälzen, die also eine dominante Marktstellung und Preissetzungsmacht besitzen. Zugleich sollte sich die Nachfrage weitgehend preisunelastisch und konjunkturresistent verhalten. Hoch verschuldete Gesellschaften mögen einen hohen Kurshebel bei hoher Inflation entfalten, sicherer aber sind Aktien von Marktführern mit einer soliden Bilanz. Sie wären gar wünschenswert, wenn statt Inflation plötzlich doch noch ein deflationärer Blitz einschlägt. Denn läuft die Wirtschaft mies, schwindet der Wettbewerbsdruck, weil schwache Konkurrenten pleitegehen. Solide Unternehmen überlebten und gewännen Marktanteile.

Genau in dieses Profil passt die Aktie des niederländisch-britischen Konsumgüterkonzerns Reckitt Benckiser. Der Hersteller von Markenprodukten wie Nurofen, Durex, Clearasil und Calgon ist solide finanziert (40 Prozent Eigenkapitalquote), global aufgestellt (42 Prozent Schwellenländer-Anteil) und liefert stetes Umsatz-, Gewinn- und Dividendenwachstum. 2011 zog der Umsatz um 13 Prozent auf 9,49 Milliarden Pfund Sterling an, der Nettogewinn verbesserte sich um elf Prozent auf 1,82 Milliarden Pfund. Das Eigenkapital verzinste sich erneut mit weit über 30 Prozent. Aktionäre erhalten eine um zehn Pence auf 125 Pence aufgebesserte Jahresdividende, was rund 3,6 Prozent Rendite bedeutet.

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