Aktientipp: Royal Dutch Shell: Bei 100 Dollar pro Fass rechnet sich fast alles

Aktientipp: Royal Dutch Shell: Bei 100 Dollar pro Fass rechnet sich fast alles

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Shell: Verlässlicher und stabliler Cash-Flow.

Der niederländisch-britische Öl- und Gaskonzern Royal Dutch Shell kalkuliert mit einem künftigen Ölpreis von etwa 100 Dollar pro Fass. Das rechnet sich für den Konzern und seine Aktionäre.

Das einfach zu findende Öl ist auf der Welt schon gefunden. Inzwischen geht es darum, aus bestehenden Feldern mehr rauszuholen und neue Lagerstätten in extremen Lagen zu erschließen, etwa in der Tiefsee und im Permafrostbereich. Weil viele dieser Vorkommen von staatlichen Ölkonzernen kontrolliert werden, müssen westliche Ölmultis zunehmend Kooperationen eingehen. Insgesamt wird es für sie damit teurer und schwieriger, neue Vorkommen zu finden und zu erschließen. Die wichtigste Stellgröße für Investitionsentscheidungen der Ölindustrie ist der Ölpreis. Ist er zu tief, wird zu wenig investiert, überschießt er nach oben, könnten Konjunktur und Investitionen einbrechen.

Der niederländisch-britische Öl- und Gaskonzern Royal Dutch Shell kalkuliert mit einem künftigen Ölpreis von etwa 100 Dollar pro Fass. Damit rechneten sich derzeit vermutlich sämtliche neuen Öl- und Gasförderprojekte, die in der globalen Shell-Pipeline stecken. Die Vorkommen dieser Projekte werden auf insgesamt 20 Milliarden Barrel Öläquivalent (Öl und Gas) geschätzt. Aktuell weist Shell zwölf Milliarden Barrel nachgewiesene Reserven aus.

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In diesem Jahr will der Multi rund 30 Milliarden Dollar investieren, um die Öl- und Gasförderung auszuweiten. Dieses hohes Investitionsniveau soll bis mindestens 2015 gehalten werden. Die tägliche Fördermenge soll anschließend rund vier Millionen Barrel Öläquivalent betragen. Das wäre ein gewaltiger Sprung. 2011 holte Shell 3,2 Millionen Barrel pro Tag aus dem Boden. Doch das reichte, um den Jahresgewinn um gut die Hälfte auf 28,6 Milliarden Dollar auszuweiten. Die Mittelzuflüsse erhöhten sich um gut ein Drittel auf 36,8 Milliarden Dollar. Grund: So hoch wie 2011 notierte der Ölpreis im Jahresdurchschnitt noch nie zuvor.

Einen verlässlichen und stabilen Cash-Flow liefert Shell einmal pro Quartal auch bei seinen Aktionären ab. Die Dividende für das erste Quartal 2012 wird leicht angehoben auf 43 US-Cent pro Aktie. Aufs Jahr gesehen errechnet sich daraus eine ordentliche Dividendenrendite von fast fünf Prozent. Einen weiteren Puffer nach unten bietet die tiefe Gewinnbewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur acht.

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