Aktientipp: Shimano: Noch mal einen Gang hoch schalten

Aktientipp: Shimano: Noch mal einen Gang hoch schalten

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Shimano: Herausragende Weltmarktposition.

Shimano-Aktionäre, die trotz aller Widrigkeiten durchgehalten haben, konnten sich zuletzt über rund 90 Prozent Kursplus freuen. Auch weiterhin bietet die Aktie Luft nach oben.

Radler leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, weil sie das Auto stehen lassen. Das entlastet zudem ihren Geldbeutel, gerade in Zeiten steigender Benzinpreise. Und sollte der Nahverkehr streiken, dann juckt das Radler kaum – sie fahren am Stau vorbei. Noch besser: Abgesehen von hochgerüsteten High-Tech-Maschinen, ist ein Fahrrad für viele Menschen auf der Welt erschwinglich.

Für Fahrspaß auf dem Rad stehen Bauteile von Shimano. Das 1921 in Sakai, einer Industriestadt im Zentrum Japans, gegründete Unternehmen rüstet heute etwa vier Fünftel aller weltweit verkauften Fahrräder mit Komponenten und Systemen wie Gangschaltungen, Bremsen oder Zahnkränzen aus. Aus diesem Geschäft schöpft Shimano 80 Prozent seiner Erlöse. Für den Rest der Einnahmen sorgen Angelgeräte wie Ruten und Rollen. Weltweit beschäftigt der Konzern knapp 12 000 Mitarbeiter. Wichtigste Absatzregion ist Europa mit zuletzt 36,3 Prozent Umsatzanteil. Auf den Heimatmarkt entfallen 12,5 Prozent Absatz, auf den Rest Asiens 35,2 und auf Nordamerika 11,8 Prozent.

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Wegen der herausragenden Weltmarktposition verkraftete Shimano die jahrelange Aufwertung der Heimatwährung Yen und den zwischenzeitlichen Zusammenbruch der Weltwirtschaft vergleichsweise glimpflich. Zu verdanken war das auch der soliden Bilanz des Familienunternehmens. Shimano arbeitet mit einer Eigenkapitalquote von 93 Prozent und sitzt auf umgerechnet 400 Millionen Euro Nettoliquidität. 2011 schaltete Shimano trotz Yen-Stärke bei Umsatz und Gewinn um jeweils knapp vier Prozent rauf. Unter dem Strich verdiente der Konzern 19,9 Milliarden Yen bei 221,8 Milliarden Yen Umsatz. Für 2012 stellt der Vorstand vier Prozent Umsatzplus und 20 Prozent mehr Gewinn in Aussicht. Erweist sich die jüngste Abwertung des Yen nicht als Strohfeuer, sondern als Beginn einer langfristige Trendwende, dann wäre noch mehr drin. Shimano-Aktionäre, die trotz aller Widrigkeiten durchgehalten haben, können sich, in Euro gerechnet, über rund 90 Prozent Kursplus freuen. Nach dem starken Sprint zum Jahresauftakt mit 25 Prozent Kursplus könnte die Aktie aber zunächst einen Gang zurücknehmen.

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