Aktientipp: Southern Copper: Über den Andenpfad in den Kupfermarkt

Aktientipp: Southern Copper: Über den Andenpfad in den Kupfermarkt

Wie es um die Aktie des Kupferförderers Southern Copper bestellt ist.

Einiges deutet darauf hin, dass die globale Kupfernachfrage noch ein paar Jahre schneller steigen wird als das Angebot. China wird weniger wachsen als bisher, seine Wirtschaft aber wohl nicht schrumpfen. Das Land verbraucht rund 40 Prozent des weltweiten Kupferangebots. Viele Prognosen lassen zudem die zusätzliche Kupfernachfrage aus neuen Anwendungsgebieten unberücksichtigt. So wird in einem Hybridauto drei Mal mehr Kupfer verarbeitet als in einem herkömmlichen Auto. Bei einem angenommenen Nachfragewachstum von drei Prozent werden bis 2020 über 40 zusätzliche Minenprojekte mit einer Jahresproduktion von 150.000 Tonnen Kupfer benötigt. Heute existieren auf der Welt 28 Minen, die auf diese Menge kommen. Und in vielen davon geht der Kupfergehalt im Gestein zurück, im Schnitt fiel der Gehalt seit 1990 von 1,6 auf aktuell 1,1 Prozent.

Southern Copper besitzt mit knapp 60 Millionen Tonnen die größten Kupferreserven in der Minenindustrie. Der weltweit achtgrößte Kupferförderer will seine Produktion binnen fünf Jahren von zuletzt 479.000 Tonnen in Richtung eine Million Tonnen ausweiten. Das vom mexikanischen Bergbaukonzern Grupo Mexico (Anteil 80,4 Prozent) kontrollierte Unternehmen sitzt in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, seine Minen und Schmelzen liegen jedoch in Mexiko und Peru. Im ersten Halbjahr 2011 setzte Southern Copper dank höherer Metallpreise und Verkaufsmengen 3,4 Milliarden Dollar (plus 42,3 Prozent) um und verdiente netto 1,14 Milliarden Dollar (plus 63,1 Prozent).

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Gefördert wurden 270.435 Tonnen Kupfer. Hinzu kamen 8775 Tonnen Molybdän, 6,1 Millionen Unzen Silber und 41.361 Tonnen Zink. Arbeitskämpfe und vor allem die Unsicherheit, welche Marschrichtung der neue peruanische Staatspräsident Olanta Humala gegenüber der Minenindustrie einschlagen wird, belasteten zuletzt den Kurs. Das ist abzulesen an der hohen Dividendenrendite von gut sieben Prozent. Sollte sich zeigen, dass sich der ehemalige Militär und Linksnationalist am Modell Brasilien – und nicht am Modell Venezuela – orientiert, dann könnte der Risikoabschlag der günstigen Rohstoffaktie weichen.

Die WirtschaftsWoche bewertet die Southern-Copper-Aktie mit einem Chance-/Risikoverhältnis von  8/7 (von 10).

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