Aktientipp: Tsingtao Brewery: Den Durst des Drachen stillen

Aktientipp: Tsingtao Brewery: Den Durst des Drachen stillen

China ist ein Land der Biertrinker, vor allem Edles aus Hopfen und Gerste verkauft sich gut. Die Perspektiven für den zweitgrößten Brauer des Landes sind bestens.

Etwa eine halbe Milliarde Hektoliter Bier dürften in diesem Jahr in China gebraut werden. Das ist mehr als doppelt so viel wie in den Vereinigten Staaten – und fünfmal so viel wie in der klassischen Bierheimat Deutschland. Und im Gegensatz zu den gesättigten Märkten in den Industrieländern ist der Bierdurst in China ungebrochen: Der Gesamtmarkt wächst mit rund zehn Prozent pro Jahr, bei Premiumbieren ist der Aufschlag sogar doppelt so hoch.

Mit 14 Prozent Marktanteil ist die Tsingtao Brewery die Nummer zwei in China. Der Braukonzern Tsingtao, 1903 von deutschen Siedlern in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao gegründet, hat mehr als 50 Braustätten in China, exportiert in 60 Länder und ist mittlerweile der sechstgrößte Braukonzern der Welt.

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Derzeit drängen die Chinesen vor allem in die benachbarten südostasiatischen Länder. Für umgerechnet 80 Millionen Euro wird Tsingtao in Thailand eine neue Brauerei bauen, weitere Produktionsstätten sind in Planung. Bis 2014 soll die Bierproduktion auf 100 Millionen Hektoliter pro Jahr ausgebaut werden. Das ist zu schaffen, schon im vergangenen Jahr waren es mehr als 70 Millionen Hektoliter.

Auch die Gewinne stimmen. Mit 1,74 Milliarden Yuan netto (umgerechnet 210 Millionen Euro) verdiente Tsingtao im vergangenen Jahr 14 Prozent mehr als 2010. Die ersten Monate 2012 begannen vielversprechend, das verkaufte Volumen liegt derzeit um sechs Prozent über Vorjahr. Damit sollte der Umsatz in diesem Jahr von 23,2 Milliarden Yuan (2,8 Milliarden Euro) auf rund 25 Milliarden Yuan (3,0 Milliarden Euro) klettern. Die Befürchtung, hohe Rohstoffpreise könnten die Gewinne massiv drücken, hat sich bisher nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Nach den guten ersten Monaten rechnen Analysten im weiteren Jahresverlauf wieder mit anziehenden Gewinnen.

Tsingtao-Aktien sind zwar nicht billig, bieten risikofreudigen Anlegern aber eine Möglichkeit, auf den Wachstumsmarkt China zu setzen. Die Haupthandelsplätze für die Aktie sind Shanghai und Hongkong. Hierzulande werden die Papiere vor allem in Frankfurt gehandelt. Mit etwa einem Prozent ist die Kauf-Verkauf-Spanne dafür verträglich.

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