Aktientipp: Yara International: Die große Ernte steht Aktionären noch bevor

Aktientipp: Yara International: Die große Ernte steht Aktionären noch bevor

Für Anleger ist es oft ein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmen eigene Aktien kauft, steigen doch nicht zuletzt die Kurse durch das Rückkaufprogramm, und die verbleibenden Unternehmensanteile bekommen mehr Gewicht. Bis zu fünf Prozent der eigenen Aktien, also maximal 14,2 Millionen Stück, darf der Vorstand des norwegischen Düngemittelherstellers Yara International bis zur nächsten Hauptversammlung am 7. Mai 2013 einsammeln, haben dessen Aktionäre in Oslo gerade beschlossen. Ein gutes Zeichen. Der norwegische Staat reduziert seinen Anteil im gleichen Zug, damit er weiterhin 36,2 Prozent an Yara hält.

Das Unternehmen produziert Chemikalien und Industriegase und entstand 2004 durch Abtrennung von Hydro Agri, einer Sparte von Norsk Hydro (heute hauptsächlich Aluminiumproduzent).

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Und Yara geht es gut: Die eigenen Aktien kann das Unternehmen zwar nicht spielend aus der sprichwörtlichen Portokasse bezahlen, aber dennoch in bar. Fünf Milliarden Kronen (660 Millionen Euro) liquide Mittel stehen dem Unternehmen dazu zur Verfügung. Nach heutigen Kursen braucht es gut zwei Drittel davon für den fünfprozentigen Aktienrückkauf.

Im ersten Quartal 2012 hat der Düngemittelhersteller den Umsatz zudem auf 21,3 Milliarden Kronen (2,8 Milliarden Euro) steigern können (2011: 19,8 Milliarden Kronen). Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte ebenfalls zu, um 0,7 Prozent auf 4,3 Milliarden Kronen (567 Millionen Euro). Vorstandschef Jørgen Ole Haslestad spricht deshalb von einem „starken ersten Quartal“ und ist für den Rest des Jahres zuversichtlich. Nach einer schwachen ersten Hälfte der Saison, in der sich Landwirte auf der Nordhalbkugel mit Dünger eindecken, müssten sie ihn nun verstärkt nachfragen.

Die Yara-Aktie ist derzeit sehr günstig zu haben: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis fürs laufende Jahr liegt bei unter acht. Die Eigenkapitalrendite ist mit rund 30 Prozent sehr attraktiv – und das bei einer hohen Eigenkapitalquote von knapp 60 Prozent. Auf dem aktuellen Kursniveau sind im vergangenen Jahr auch mehrere Insider, also Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder, mit ihrem privaten Geld eingestiegen. Ein weiteres gutes Zeichen.

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