Apple
Apple hat sich für eine Wiedereinführung von Dividenden entschieden. Konzernchef Tim Cook (links) räumte bereits zuvor auf einer Aktionärsversammlung ein, dass das Computerunternehmen über mehr Cash-Reserven verfüge als es benötige – stolze 98 Milliarden Dollar. Die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,65 Dollar ist eine deutliche Abkehr von der Firmenpolitik des inzwischen verstorbenen Steve Jobs. Apple hatte 1995 aufgrund damaliger Finanznöte die Ausschüttung von Dividenden eingestellt. Cooks Vorgänger Steve Jobs (rechts) hatte eine Wiedereinführung der Zahlungen stets abgelehnt. Dafür glänzte die Aktie in den vergangenen zwölf Jahren mit durchschnittlich 30 Prozent Kursgewinn pro Jahr.
Es sind also nicht nur die kleinen, wachstumsorientierten und finanzschwachen Unternehmen, die ihren Aktionären eine Dividende verweigern. Auch große, längst etablierte Konzerne verzichten mitunter darauf. Die Gründe sind vielfältig.