Aluminiumkonzern: Alcoa sendet keine Konjunkturimpulse

Aluminiumkonzern: Alcoa sendet keine Konjunkturimpulse

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Signalwirkung für die Konjunktur - Der amerikanische Aluminiumkonzern Alcoa legt seine Zahlen vor

von Andreas Toller

Das Ritual wiederholt sich vierteljährlich: Der amerikanische Aluminiumkonzern Alcoa legt als erster großer Börsenkonzern seine Zahlen vor. Die gelten als Indikator für die Entwicklung von Konjunktur und Unternehmen – und sind somit wichtig für die Börsenstimmung. Aber die Interpretation ist auch diesmal nicht eindeutig.

Für Klaus Kleinfeld hat sich der Wechsel von der Siemens-Konzernspitze auf den Chefsessel des amerikanischen Aluminiumriesen Alcoa als richtig erwiesen. Denn anders als beim von Negativschlagzeilen geplagten deutschen Industrieriesen konnte der deutsche Topmanager beim größten Aluminiumkonzern der Welt Punkte sammeln. Vor allem, weil er erfolgreich auf die fallenden Aluminiumpreise reagierte. Er reduzierte die Produktionskapazitäten und legte mehr Gewicht auf gewinnträchtige Produkte wie etwa Schrauben und Bolzen für Flugzeughersteller. Das Konzept scheint aufzugehen, denn trotz Umsatzschwund steigen die Gewinne bei Alcoa. Kleinfeld hat sich als Alcoa-Chef einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Dass die Wirtschaftswelt alle drei Monate die Alcoa-Zahlen wegen ihrer Signalwirkung für die Konjunktur und die beginnende Berichtssaison mit Spannung erwartet, hat diese Entwicklung zusätzlich befeuert.

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Aluminium ist ein wichtiger Industrierohstoff und wird vor allem im Automobil- und Flugzeugbau immer wichtiger. Daher gilt das Leichtmetall ähnlich wie Kupfer als Gradmesser für die konjunkturelle Entwicklung. Dass die Aluminiumpreise seit nunmehr sieben Quartalen in Folge gefallen sind, bremst somit den Optimismus. Das konnten auch die Alcoa-Zahlen nicht ändern, eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Dabei waren die Zahlen aus Unternehmenssicht erfreulich. Alcoa verdiente im ersten Quartal insgesamt 149 Millionen Dollar – das war mehr als anderthalb mal so viel wie im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. „Das war ein starkes Quartal“, erklärte denn auch Alcoa-Chef Kleinfeld am Montag nach US-Börsenschluss in New York. Dabei blieben die Aluminiumpreise weiter unter Druck, was neben anderen Faktoren für einen Umsatzrückgang um drei Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar sorgte. Ein deutlicher Konjunkturaufschwung sieht anders aus.

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