
Der Appetit der Anleger war gewaltig. Als der Suppenhersteller Zamek im Mai seine Anleihe servierte, da schlugen sie zu, als ob es seit Wochen nichts zu essen gegeben hätte. 7,75 Prozent Zinsen pro Jahr dufteten ja auch unwiderstehlich. Noch am ersten Zeichnungstag beendete die Günther Zamek Produktions- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG die Ausgabe, um zehn Uhr morgens war das Papier überzeichnet – und die erhofften 35 Millionen Euro hereingeholt.
Doch den Anlegern wurde eine riskante Wette aufgetischt. Im operativen Geschäft kämpft Zamek seit Jahren mit Schwierigkeiten, die Einnahmen aus dem Suppenverkauf reichen kaum aus, um die Kosten zu decken. Mit dem Geld aus der Anleihe wollen die Geschäftsführer nun kräftig expandieren. Sie sind zum Erfolg verdammt: Nur wenn die ambitionierten Pläne aufgehen, kann Zamek die Traumzinsen auch erwirtschaften.
Die Produkte der Düsseldorfer stehen in fast jeder Küche. Zamek produziert Suppen und Soßen, Brühe, Würze, Fix-Gerichte. Verkauft unter den eigenen Marken "Zamek" und "Dr. Lange", vor allem aber unter zahlreichen Vertriebsnamen für Discounter und Supermärkte. Die Familie Zamek hält alle Anteile. Bernhard Zamek, der Enkel des Firmengründers, ist Chef des Beirats, seine Frau Petra führt gemeinsam mit dem externen Manager Michael Krüger die Geschäfte. Allerdings ist Zamek weder ein beschaulicher Familienbetrieb noch ein glänzend aufgestellter Mittelständler.
Anleihen: Diese Zahlen lügen nicht
Air Berlin I (Luftfahrt) (Kurs in Prozent); ISIN: DE000AB100A6
Laufzeit: 10.11.2015
Kupon: 8,50 %; Rendite: 9,9 %
Rating: - ; Eigenkapitalquote1: 8,2 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 4,0 % 3
Schulden zu Ebitda1: k.A. 4
Freier Mittelzufluss1: -62,3 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 9/9
1 für 2012 (geschätzt); 2 die Eigenkapitalquoten unter 20 sind schlecht; 3 Net Gearing (Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital) bis eins sind okay; 4 je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser; 5der Free-Cash-Flow: je höher, desto besser; 6 1 = niedrig; 10 = hoch; Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Air Berlin II (Luftfahrt)
ISIN: DE000AB100B4
Laufzeit: 19.04.2018
Kupon: 8,250 %
Rendite: 10,7 %
Rating: -
Eigenkapitalquote1: 8,2 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 4,0 % 3
Schulden zu Ebitda1: k.A. 4
Freier Mittelzufluss1: -62,3 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 9/9
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Air Berlin III (Luftfahrt)
ISIN: DE000AB100C2
Laufzeit: 1.11.2014
Kupon: 11,500 %
Rendite: 10,6 %
Rating: -
Eigenkapitalquote1: 8,2 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 4,0 % 3
Schulden zu Ebitda1: k.A. 4
Freier Mittelzufluss1: -62,3 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 9/8
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Bastei Lübbe (Verlag/Konsum)
ISIN: DE000A1K0169
Laufzeit: 26.10.2016
Kupon: 6,750 %
Rendite: 3,9 %
Rating: BBB
Eigenkapitalquote1: 17,3 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 3,2 % 3
Schulden zu Ebitda1: 3,1 4
Freier Mittelzufluss1: 5,3 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 7/7
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Dürr I (Automobil)
ISIN: DE000A1EWGX1
Laufzeit: 28.09.2015
Kupon: 7,250 %
Rendite: 3,5 %
Rating: -
Eigenkapitalquote1: 25,8 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: -0,1 % 3
Schulden zu Ebitda1: -0,2 4
Freier Mittelzufluss1: 51,1 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 5/5
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Dürr II (Automobil)
ISIN: DE000A1EWGX1
Laufzeit: 29.09.2015
Kupon: 7,250 %
Rendite: 3,5 %
Rating: -
Eigenkapitalquote1: 25,8 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: -0,1 % 3
Schulden zu Ebitda1: -0,2 4
Freier Mittelzufluss1: 51,1 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 5/5
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Ekosem-Agrar (Landwirtschaft)
ISIN: DE000A1MLSJ1
Laufzeit: 23.03.2017
Kupon: 8,750 %
Rendite: 7,8 %
Rating: BB+
Eigenkapitalquote1: 17,6 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 4,0 % 3
Schulden zu Ebitda1: 8,6 4
Freier Mittelzufluss1: -61,5 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 6/8
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
German Pellets (Erneuerbare Energien)
ISIN: DE000A1H3J67
Laufzeit: 31.03.2016
Kupon: 7,250 %
Rendite: 7,0 %
Rating: BBB
Eigenkapitalquote1: 17,8 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 2,9 % 3
Schulden zu Ebitda1: 2,7 4
Freier Mittelzufluss1: -1,4 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 7/6
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Golfino (Mode)
ISIN: DE000A1MA9E1
Laufzeit: 04.04.2017
Kupon: 7,250 %
Rendite: 6,5 %
Rating: BBB-
Eigenkapitalquote1: 25,3 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 1,8 % 3
Schulden zu Ebitda1: 5,0 4
Freier Mittelzufluss1: 0,6 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 7/8
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Joh. Friedrich Behrens (Industrie)
ISIN: DE000A1H3GE9
Laufzeit: 14.03.2016
Kupon: 8,000 %
Rendite: 6,2 %
Rating: BB-
Eigenkapitalquote1: 28,1 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 0,5% 3
Schulden zu Ebitda1: 2,7 4
Freier Mittelzufluss1: -3,5 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 6/8
1 für 2012 (geschätzt)
2: die Eigenkapitalquote zeigt, wie gut das Unternehmen auf Verluste vorbereitet ist, Quoten unter 20 sind schlecht, das Unternehmen hat wenig Substanz;
3: Net Gearing ist das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital. Zahlen bis eins sind okay, der Faktor bedeutet, dass Nettoschulden und Eigenkapital in Waage sind;
4: je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser. Faustformel: Eins bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage wäre, aus dem Ebitda eines Jahresergebnisses Schulden zu tilgen;
5: der Free-Cash-Flow (freier Mittelzufluss) zeigt, wie viel Bares am Jahresende Unternehmen nach allen Einnahmen und Ausgaben übrig haben. Je höher der Cash-Flow, desto besser;
6: 1 = niedrig; 10 = hoch; Zahlen für 2012: Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
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Air Berlin I (Luftfahrt) (Kurs in Prozent); ISIN: DE000AB100A6
Laufzeit: 10.11.2015
Kupon: 8,50 %; Rendite: 9,9 %
Rating: - ; Eigenkapitalquote1: 8,2 % 2
Schulden zu Eigenkapital1: 4,0 % 3
Schulden zu Ebitda1: k.A. 4
Freier Mittelzufluss1: -62,3 Mio. Euro5
Chance / Risiko6: 9/9
1 für 2012 (geschätzt); 2 die Eigenkapitalquoten unter 20 sind schlecht; 3 Net Gearing (Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital) bis eins sind okay; 4 je geringer die Nettofinanzverbindlichkeit zu Ebitda (Ergebnis von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist, desto besser; 5der Free-Cash-Flow: je höher, desto besser; 6 1 = niedrig; 10 = hoch; Schätzung Independent Research, möglicher Interessenkonflikt wegen Geschäftsbeziehung zu KTG Agrar & Steilmann-Boecker;
Quelle: Independent Research, Bloomberg, Unternehmensangaben; Stand 2. August 2012
Umsatz ist seit Jahren rückläufig
2,3 Millionen Euro an Zinsen muss Zamek den Zeichnern der Anleihe künftig jedes Jahr zahlen. Obendrein noch Rücklagen aufbauen, sollte in fünf Jahren eine Refinanzierung der Anleihe nicht klappen. Dann wollen die Investoren ihr Geld zurück. Dabei ist der Umsatz seit Jahren rückläufig. Im Geschäftsjahr 2010/11 machte der Familienbetrieb 79 Millionen Euro Umsatz, drei Jahre zuvor waren es noch 15 Millionen mehr. Hängen blieb im Kerngeschäft zuletzt ohnehin kaum etwas. Nur dank außerordentlicher Erlöse wegen einer gewonnenen Klage schrieb Zamek 2010/11 keinen Verlust, im Jahr zuvor schaffte es der Suppenfabrikant – Sondererlöse herausgerechnet – gerade so über die Nulllinie. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 schlug nun ein Defizit von 1,5 Millionen Euro zu Buche. Zudem stiegen die Nettoschulden binnen 18 Monaten stark an, von 10 auf 16 Millionen.
Mit der Anleihe will Zamek die Wende finanzieren. 15 Millionen Euro alte Schulden sollen abbezahlt, 17 Millionen in neues Wachstum investiert werden. Trocken-Hackfleisch für Deutschland, Fisch-Fertigsuppe für Portugal und Brühwürfel-Boxen für Frankreich sind die Hoffnungsträger.
In den Boxen steckt nichts anderes als ganz normale Brühwürfel, dafür aber mit revolutionärer Verpackung. "In Frankreich haben unsere Klick-Boxen den ganzen Markt durchgewirbelt", schwärmt Krüger, in Deutschland sollen sie bald folgen.
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