Anleihetipp: Gerresheimer: Gut bekommen

Anleihetipp: Gerresheimer: Gut bekommen

Warum sich eine Investition in Gerresheimer-Anleihen für Anleger lohnen könnte.

Bier-, Cola- und Wodkaflaschen – das war graue Vorzeit für den auf das Jahr 1864 zurückgehenden Glashersteller Gerresheimer. Glas trägt zwar immer noch rund 67 Prozent zum Umsatz bei, verschafft dem Düsseldorfer Unternehmen aber jetzt Gewinnmargen von mehr als 20 Prozent. Denn das Produktionsprogramm für die Pharma-, Kosmetik- und Gesundheitsindustrie einschließlich der Medizintechnik umfasst nach der Getränkeflaschen-Ära Profitableres: Arzneifläschchen, Ampullen, vorgefüllte Spritzen sowie Laborglasprodukte.

Gut 30 Prozent des Umsatzes von 1,02 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2009/10 (zum 30. November) trug der Bereich Kunststoffverpackungen bei. Angeboten werden High-Tech-Produkte für Pharmazie, Diagnostik und Medizintechnik.

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Der Schwenk vom biederen Traditionsglas zu Innovationen für die kontinuierlich wachsende und wenig zyklische Pharmabranche ist Gerresheimer gut bekommen. Für den Konzern arbeiten heute über 10.000 Menschen an 45 Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien. Zwischen 2006 und dem bisherigen Rekordjahr 2009/10 steigerten sie den Umsatz von 646,7 Millionen Euro auf über eine Milliarde. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) wuchs von 122,6 auf 204,5 Millionen Euro bei Konzern-Ebitda-Margen von 18,6 bis 20 Prozent. Bis zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres fielen die Nettofinanzschulden auf 318 Millionen Euro (ohne Pensionsverpflichtungen und Leasingverbindlichkeiten). Das ist günstig, schließlich machen sie damit nur das 1,5-Fache des Ebitda aus 2006 lag die Zahl noch beim 4,7-Fachen.

Im ersten Halbjahr 2010/11 legte der Umsatz um 5,6 Prozent (auf 521,2 Millionen Euro) zu, für das Gesamtjahr geht das Management von einem Umsatzzuwachs von bis zu sieben Prozent aus. Das Ebitda kletterte um 3,6 Prozent auf 98 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote sank von rekordhohen 39 Prozent (Ende 2009/10) auf solide 36 Prozent. Die Nettofinanzschulden kletterten mit dem Kauf der brasilianischen Vedat auf 408 Millionen Euro, bei einem erwarteten Ebitda von rund 225 Millionen Euro entspricht dies jetzt dem 1,8-Fachen des Ebitda.

Wachstumsaussichten plus starke Marktstellung bescherten Gerresheimer in diesem Frühjahr bei Standard & Poor’s bereits den Aufstieg in die Investmentklasse (BBB-) bei stabilen Aussichten. Bei Moody’s reichte es nur für die Anhebung auf Ba1 und damit für den Verbleib in der Ramschklasse.

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