Anleihetipp: GfK: Fragen und forschen

Anleihetipp: GfK: Fragen und forschen

Positive Zahlen und andere Faktoren sprechen für eine Anleihe des Marktforschungsunternehmens GfK.

"Alle Energie, Wissen und Kreativität richten sich auf ein Ziel, nämlich den Verbraucher zu verstehen – und zwar besser als jedes andere Marktforschungsunternehmen." Mit dieser Zielsetzung stellte der auf Markt-, Absatz- und Verbrauchsforschung konzentrierte Dienstleister GfK zur Jahresmitte 2011 seine neue Unternehmensstrategie vor. Gehandelt hat der 1934 gegründete Marktforscher nach diesen Vorgaben aber bereits seit Jahrzehnten – das sehr erfolgreich.

Bekanntestes Produkt der Nürnberger ist der monatlich veröffentlichte GfK-Konsumklimaindex. 2005 schaffte es GfK mit der Übernahme der britischen NOP World auf Platz vier der Weltrangliste der Marktforscher. Zwischen 2000 und 2010 stemmte GfK den Umsatz um knapp 175 Prozent von rund 475 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro – bei überwiegend zweistelligen Gewinnmargen. Tätig ist man in über 100 Ländern und beschäftigt 11 100 Mitarbeiter, davon 82 Prozent im Ausland.

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GfK versorgt die Wirtschaft mit Informationen und Beratung um den Verbraucher. Kaufen die, geht’s der Wirtschaft gut, und die Marktforscher verdienen klotzig – wie zuletzt von 2010 bis heute. 2010 konnte GfK das beste Jahr der Unternehmensgeschichte mit zweistelligem Umsatz- und Ertragszuwachs feiern. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) erreichte 195,7 Millionen Euro bei einer Marge von 15,1 Prozent. Die Nettoschulden drückte das Unternehmen von 500 Millionen auf 429 Millionen Euro.

Zur Jahresmitte 2011 legte der Umsatz um 8,3 Prozent zu, das Ebitda wuchs um 23 Prozent auf 101,4 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte 39,5 nach 41,1 Prozent. Insgesamt rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sechs Prozent.

Die Nettoverschuldung stieg um 2,6 Millionen auf 431,1 Millionen Euro an, liegt aber um gut 63 Millionen niedriger als zur Jahresmitte 2010. Bei einem erwarteten Ebitda von rund 220 Millionen Euro würden die Schulden das 1,9-Fache des Ebitda ausmachen. Damit läge diese Quote, der sogenannte Schuldentilgungsfaktor, unter 2,0 – also unter dem Ziel, das das auf solide Finanzen bedachte Management langfristig anstrebt und mit dem auch der Anleihekäufer leben kann. Der kann zwar nicht auf ein Rating der großen Agenturen zurückgreifen, profitiert aber von der starken Stellung des Schuldners in einem Wachstumsmarkt. Positiv auch: die von 2012 an geltende Unternehmensstrategie, die bis 2015 Umsatz und Ertrag jeweils um 50 Prozent steigern will.

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