Anleihetipp: Helma: Stein auf Stein

Anleihetipp: Helma: Stein auf Stein

Für den Erfolg der Helma Eigenheimbau gibt es gute Gründe. Die Anleihe könnte sich auszahlen.

Seit 1980 errichten Maurer und Architekten der Helma Eigenheimbau energiesparende Ein- und Zweifamilienhäuser – Stein auf Stein in Massivbauweise. Interessenten können unter 37 Musterhäusern und 500 Variationsmöglichkeiten wählen. Bislang brachten die Bauleute für das Unternehmen aus dem niedersächsischen Lehrte über 4000 Behausungen an die Käufer und setzten im Vorjahr 74,5 Millionen Euro um, gegenüber 2009 (62,4 Millionen) ein Plus von fast 20 Prozent. Dabei verdienten die Lehrter klotzig: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern Abschreibungen und Amortisation (Ebitda; 3,8 Millionen) legte um 58 Prozent zu. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug das Plus sogar 145 Prozent (auf 2,7 Millionen Euro).

Für den Erfolg gibt es gute Gründe, denn die Niedersachsen planieren neben dem Eigenheimbau (einschließlich Energiesparhäusern) neue profitable Geschäftsfelder: das Bauträgergeschäft und die Errichtung und den Vertrieb von Ferienimmobilien an Nord- und Ostsee. Im Bauträgergeschäft konzentriert sich Helma auf Ballungszentren wie Berlin, wo bereits knapp 50 000 Quadratmeter Bauland für über 100 Wohneinheiten erworben wurden. Grundstückskäufe in Hannover, Hamburg und Frankfurt sollen im dritten Quartal folgen.Die neu gegründete Tochter Helma Ferienimmobilien plant für 2012 einen Absatz von mindestens zehn Millionen Euro bei einer -Ebit-Marge von mehr als zehn Prozent. Das erste Projekt in Glowe auf der Insel Rügen trägt bereits 2011 zum Konzernerfolg bei. Für 2011 geht Finanzvorstand Gerritt Janssen bei einem Auftragsbestand von fast 90 Millionen Euro von einem Konzernumsatz von 100 Millionen Euro und einer Gewinnsteigerung von gut 90 Prozent aus. Im ersten Halbjahr 2011 erhöhte sich der Nettoauftragseingang um rund neun Prozent. 2012 soll der Umsatz bereits rund 125 Millionen Euro betragen.

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Im Vorjahr kletterte aber auch die Nettoverschuldung: von 8,7 auf 10,2 Millionen Euro. Sie macht damit rund das 2,6-Fache des Ebitda aus – ein angesichts der guten Perspektiven des Hausbauers akzeptabler Satz. Zwar gehen Analysten für 2011 von einem Schuldenanstieg auf 11,1 Millionen Euro aus. Bei einem Ebitda von 6,5 Millionen Euro sinkt die Kennzahl auf das 1,7-Fache. Die Eigenkapitalquote belief sich 2010 auf ausreichende 28 Prozent nach 30 Prozent. Ein Rating der großen Agenturen besteht nicht. Creditreform stufte Helma mit BBB ein. Das beinhaltet immerhin "stark befriedigende Bonität" bei "geringem bis mittleren Insolvenzrisiko".

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