Anleihetipp: KfW: Kronen vom Bund

Anleihetipp: KfW: Kronen vom Bund

Warum Anleger eine neue KfW-Anleihe in norwegischen Kronen im Blick haben sollten.

Das muss runtergegangen sein wie Öl, als die KfW-Manager im Frankfurter Palmengarten hörten, ihr Institut sei die sicherste Bank der Welt. Einmal im Jahr veröffentlicht das angesehene New Yorker Finanzmagazin "Global Finance" auf Basis langfristiger Bonitätsnoten eine Liste der stabilsten Banken – und die biedere Kreditanstalt für Wiederaufbau schaffte es auf Platz eins.

Der Hauptgrund ist, natürlich, dass die Bundesrepublik Deutschland voll und ganz hinter der KfW steht. Der Bund bietet eine direkte Garantie für die Bank und ist (nach dem Gesetz über die KfW) verpflichtet, die wirtschaftliche Basis der Bank zu sichern und sie bei Schwierigkeiten in die Lage zu versetzen, fällige Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

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Die KfW ist in finanziellen Angelegenheiten der verlängerte Arm des Bundes. Sie ist zuständig für Mittelstandsfinanzierung, unterstützt Projekte zu alternativen Energien oder wickelt Transferzahlungen ab (wie die Milliardenhilfen für Griechenland). Sogar als Vehikel für Beteiligungen kommt sie ins Gespräch – etwa, wenn es darum geht, ob die KfW für den Bund ein Paket am Raumfahrtkonzern EADS übernehmen könnte, das der Autokonzern Daimler bis Ende des Jahres verkaufen will. 1,76 Milliarden Euro verdiente die KfW in der ersten Hälfte dieses Jahres. Die 2,6 Milliarden Euro Reingewinn von 2010 dürften die Frankfurter bis Dezember sicherlich übertreffen.

Dass die KfW so stabil ist und mit Top-Ratings (AAA) glänzt, macht ihr die Finanzierung über den internationalen Kapitalmarkt leicht. Wahrscheinlich wird die Bank in diesem Jahr rund 80 Milliarden Euro über Anleihen hereinholen.

Zu den jüngsten Emissionen gehört eine Anleihe in norwegischen Kronen mit 3,375 Prozent Kupon und Laufzeit bis August 2017. Bei Kursen um 101,40 ergibt das eine jährliche Rendite um 3,3 Prozent. Die KfW kann nicht vorzeitig kündigen.

Dass die Anleihe trotz höchster Sicherheit so viel bietet, ist vor allem auf das Währungsrisiko zurückzuführen. Und in der Tat könnten Zinssenkungen der norwegischen Notenbank – ähnlich wie vor Kurzem die der Schweizer Notenbank – die Kletterpartie der norwegische Krone unterbrechen. Das aber wäre eine gute Einstiegsgelegenheit für ein Investment in eine Währung, deren langfristige Aussichten wegen der soliden Wirtschaft und der reichen Rohstoffe (vor allem Öl) des Landes besser sind als die trübe Zukunft des Euro.

Wie bei Währungsanleihen meist üblich, liegt die Mindestanlagesumme bei 10.000 Euro.

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