Anleihetipp: Rheinmetall: Mit ziviler Option

Anleihetipp: Rheinmetall: Mit ziviler Option

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Puma-Panzer von Rheinmetall

Auch wenn viele Staaten im Zuge der Finanzkrise sparen wollen, das Geschäft mit Waffen und Rüstung ist ein Wachstumsmarkt. Für Anleger könnte sich deshalb die Rheinmetall-Anleihe lohnen.

Gemeinsam mit dem Luftfahrtkonzern EADS wird Rheinmetall Drohnen bauen, unbemannte Flugsysteme, die bemannte Kampfflugzeuge zunehmend ersetzen. In Australien hat Rheinmetall die Aussicht, mit MAN den Zuschlag für den Bau von 2700 Militärfahrzeugen zu erhalten. Aus Russland könnten Großaufträge für die Errichtung von Übungscamps kommen, in denen Kampfsituationen mithilfe von Computer- und Lasertechnik simuliert werden.

Auch wenn viele Staaten im Zuge der Finanzkrise sparen wollen, das Geschäft mit Waffen und Rüstung ist ein Wachstumsmarkt. Die Militärexperten des britischen Informationsdienstes Jane’s rechnen hoch, dass die globalen Verteidigungsausgaben von 2011 bis 2015 um sieben Prozent steigen.

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Seit seiner Gründung 1889 gehört Rheinmetall zu den führenden Herstellern von Waffen und Militärgerät. Nach den beiden Weltkriegen kam es jeweils vorübergehend zur Produktion ziviler Güter, doch im Kern blieb Rheinmetall ein Rüstungskonzern. Erst durch den Zukauf des Vergaserherstellers Pierburg (1986) und des Motorenteilespezialisten Kolbenschmidt (1997/98) bauten die Düsseldorfer eine zweite große Geschäftssparte auf, die im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte zum Konzernumsatz (insgesamt 4,4 Milliarden Euro) beisteuerte. Der Geschäftsbereich Autozulieferung (KSPG) hat sich dank starker Auftragseingänge gut entwickelt, die Rheinmetaller wollten KSPG im vergangenen Jahr über die Börse verkaufen. Würde man den 2012 hier möglichen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro entsprechend den Zuliefereraktien aus dem Nebenwerteindex MDax bewerten, könnte KSPG weit mehr als eine Milliarde Euro einbringen. Auch wenn der Börsengang derzeit auf Eis liegt, bleibt KSPG für Rheinmetall die große zivile Option: entweder als Gewinnbringer innerhalb des Konzerns oder als Kapitalbringer bei einem Börsengang.

Anleihe-info: Rheinmetall
Kurs (in Prozent)102,00
Kupon (in Prozent)4,00
Kupon (in Prozent)3,59
Kupon (in Prozent)22. September 2017
WährungEuro
ISINXS0542369219

Unter Zugzwang ist Rheinmetall nicht. In den Büchern stehen 1,38 Milliarden Euro Eigenkapital, gut 30 Prozent der Bilanzsumme. Die Nettoschulden (631 Millionen Euro) machen nur das 1,2-Fache des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) aus. Die stabilen Geschäftsaussichten und die soliden Finanzen machen Rheinmetall zu einem interessanten Gläubiger für Anleihen. Papiere mit fünf Jahren Restlaufzeit und 3,6 Prozent Rendite bekommen von der Ratingagentur Moody’s die Note Baa3 (unterste Stufe Investmentbereich).

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