Anleihetipp: Rhön-Klinikum: Rendite auf Rezept

Anleihetipp: Rhön-Klinikum: Rendite auf Rezept

Das aussichtsreiche Geschäftsmodell des Krankenhauskonzerns Rhön-Klinikum machen die Papiere zu einer Basisanlage in einem Anleihendepot.

Auf rund 70 Milliarden Euro Geschäftsvolumen kommt der deutsche Markt für Krankenhausdienstleistungen. Wegen der wachsenden Zahl älterer Menschen und des medizinischen Fortschritts wächst die Nachfrage pro Jahr mit knapp zwei Prozent. Dass im Krankenhausmarkt noch weit höhere Wachstumsraten möglich sind, zeigt die Entwicklung der Rhön-Klinik.

Der Krankenhauskonzern wurde 1973 im fränkischen Bad Neustadt von Enoch zu Guttenberg (Vater des Ex-Doktors Karl-Theodor zu Guttenberg) und dem Klinik-Spezialisten Eugen Münch gegründet. Von Anfang an ging es darum, medizinische Leistungen so wirtschaftlich wie möglich anzubieten. Die Familie Guttenberg stieg 2002 aus, Eugen Münch ist – als Aufsichtsratschef – noch mit 12,5 Prozent beteiligt.

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Rhön-Klinik ist eine Erfolgsgeschichte. In den vergangenen 20 Jahren erhöhte das Unternehmen den Umsatz von 123 Millionen Euro auf 2,65 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte von 3,6 Millionen Euro auf rund 160 Millionen Euro. Dass Rhön-Klinik dabei in jedem Jahr Umsatz und Gewinn erhöhte, macht das Unternehmen zum stabilsten Wachstumswert des deutschen Kurszettels.

Anleihe-Info
Kurs (in Prozent)102,70
Kupon (in Prozent)3,875
Rendite (in Prozent)3,16
Laufzeit bis11. März 2016
WährungEuro
ISINXS0491047154

Die Aussichten für die nächsten Jahre sind gut. Bis 2020, so sagt das Wirtschaftsinstitut RWI, werden rund zehn Prozent der deutschen Kliniken, die in öffentlichem Besitz sind, in akute Finanznöte geraten. Das wiederum heißt: Kommunen und andere öffentliche Träger, die diese Kliniken betreiben, suchen Käufer, die für diesen Markt Expertise und Kapital mitbringen – wie eben Rhön-Klinik, die derzeit in ihren 53 Kliniken (mit fast 16 000 Betten), 37 Medizinischen Versorgungszentren und 156 Facharztsitzen mehr als 1,7 Millionen Patienten behandelt. Mit zwölf Kliniken laufen derzeit Gespräche über eine mögliche Übernahme. Da vom gesamten Krankenhausmarkt in Deutschland erst knapp ein Fünftel in Händen privater Betreiber ist, besteht langfristiges, enormes Wachstumspotenzial.

Finanziell ist Rhön-Klinik gut gerüstet. In den Büchern stehen 1,56 Milliarden Euro Eigenkapital, 51 Prozent der Bilanzsumme. Die Nettofinanzschulden (562 Millionen Euro) machen nur das 1,7-Fache des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) aus.

Rhön-Klinik-Anleihen bekommen von Moody’s die Note Baa2, werden also im unteren Bereich des Investmentgrades eingestuft. Das aussichtsreiche Geschäftsmodell und die stabilen Einnahmen machen die Papiere zu einer Basisanlage in einem Anleihendepot.

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